Weltnachrichten-Überblick: Visafreies Reisen nach China, EU-Maßnahmen gegen Iran und mehr
Am Donnerstag, dem 29. Januar 2026, ereigneten sich mehrere bedeutende internationale Entwicklungen, die von gelockerten Reisebeschränkungen über eskalierende Spannungen bis hin zu Maßnahmen gegen kriminelle Aktivitäten reichten.
Keir Starmer sicherte sich während seines Besuchs in Peking eine Vereinbarung über visafreies Reisen nach China für britische Staatsbürger, wie PA Media und Downing Street mitteilten. Die Vereinbarung ermöglicht es Personen, die China für Geschäfts- oder Tourismuszwecke für weniger als 30 Tage besuchen, ohne Visum einzureisen. Diese Änderung bringt Großbritannien in Einklang mit über 50 anderen Ländern, darunter Frankreich und Deutschland, die bereits ähnliche Vereinbarungen haben. Während das Startdatum noch nicht bestätigt ist, hat Peking die einseitige visafreie Einreise für britische Staatsbürger zugesagt. Starmer erklärte, dass Unternehmen "händeringend nach Wegen suchen, um ihre" Geschäfte in China auszubauen, und hob die potenziellen wirtschaftlichen Vorteile der Vereinbarung hervor.
In anderen Nachrichten stufte die Europäische Union das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) als Terrororganisation ein. Die EU-Außenpolitikbeauftragte Kaja Kallas sagte, die Entscheidung sei ein "entscheidender Schritt", der von den Außenministern des Blocks als Reaktion auf ein tödliches Vorgehen gegen regierungsfeindliche Proteste im Iran unternommen wurde. Sky News berichtete, dass Ärzte erschütternde Berichte über die angebliche Brutalität gegen Demonstranten teilten, obwohl genaue Informationen aufgrund des sporadischen Internetzugangs weiterhin schwer zu erhalten sind.
Unterdessen gab US-Präsident Donald Trump bekannt, dass er die Wiedereröffnung des venezolanischen kommerziellen Luftraums angeordnet habe. Während einer Kabinettssitzung erklärte Trump, er habe Venezuelas Interimspräsidentin Delcy Rodriguez darüber informiert, dass US-amerikanische Ölkonzerne bald eintreffen würden, um potenzielle Projekte im Land zu erkunden.
In China vollstreckten die Behörden die Todesstrafe gegen 11 Mitglieder einer in Myanmar ansässigen Mafia-Familie wegen Mordes an 14 chinesischen Staatsbürgern und anderer Verbrechen. Sky News berichtete, dass die Mitglieder der Ming-Familie, darunter Ming Guoping, Ming Zhenzhen, Zhou Weichang, Wu Hongming und Luao Jianzhang, im September zum Tode verurteilt worden waren, weil sie ein Verbrechersyndikat im Wert von über 1 Milliarde betrieben hatten. Das Mittlere Volksgericht der Stadt Wenzhou gab die Hinrichtungen in einer Erklärung bekannt. Die Familie wurde neben den Morden auch wegen illegaler Inhaftierung und Betrugs schuldig befunden.
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