Erdrutsch in Sizilien zwingt 1.500 Einwohner zur Evakuierung
Ein Erdrutsch, der durch heftigen Regen im Süden Siziliens ausgelöst wurde, verursachte erhebliche Schäden in der Stadt Niscemi und zwang am Mittwoch, den 28. Januar 2026, mehr als 1.500 Menschen zur Evakuierung, wie Sky News berichtete. Dutzende Häuser standen am Rande einer Klippe, nachdem der Boden unter ihnen eingebrochen war, wodurch einige Gebäude als "unbewohnbar" galten.
Die italienische Premierministerin Giorgia Meloni besuchte Niscemi am Mittwoch, um sich ein Bild von den Schäden zu machen, berichtete Sky News. Der Erdrutsch führte zum Einsturz des Stadtrandes, wodurch Häuser gefährdet wurden.
Während der unmittelbare Fokus auf der Katastrophe in Sizilien lag, ereigneten sich weltweit weitere Nachrichten. OpenAI veröffentlichte Prism, einen kostenlosen KI-gestützten Arbeitsbereich für Wissenschaftler, berichtete Ars Technica am Dienstag. Das Tool, das das GPT-5.2-Modell von OpenAI in einen LaTeX-basierten Texteditor integriert, stieß bei Forschern auf Skepsis, die befürchten, dass es die Flut minderwertiger Arbeiten in wissenschaftliche Fachzeitschriften beschleunigen wird. Verlage äußerten wachsende Besorgnis über das, was viele als "KI-Schlamperei" im akademischen Verlagswesen bezeichnen, so Ars Technica.
In den Vereinigten Staaten traf am Wochenende ein gewaltiger Schneesturm die östliche Hälfte des Landes, aber das Stromnetz hielt den eisigen Temperaturen und der gestiegenen Nachfrage weitgehend stand, berichtete MIT Technology Review. PJM, der größte Netzbetreiber des Landes, verzeichnete jedoch erhebliche ungeplante Ausfälle in Anlagen, die mit Erdgas und Kohle betrieben werden. In der Vergangenheit hatten diese Anlagen bei extremem Winterwetter Probleme.
In der Zwischenzeit setzte sich die Debatte über Vorhersagemärkte fort, wobei Plattformen wie Polymarket und Kalshi es Nutzern ermöglichen, auf eine breite Palette von Ereignissen zu wetten, von Elon Musks Tweets bis zum nächsten US-Präsidenten, berichtete The Verge am 20. Januar 2026. Shayne Copland, CEO von Polymarkets, behauptete, dass Vorhersagemärkte "das genaueste sind, was wir als Menschheit im Moment haben". Joe Weisenthal von Bloomberg merkte jedoch im The Vergecast an, dass "alle Grenzen zwischen Handel, Spekulation und Glücksspiel vollständig eingerissen werden".
Es wurden auch Bedenken hinsichtlich der Taktiken von Immigration and Customs Enforcement (ICE) geäußert, wobei Wired berichtete, dass die Behörde ihre Operationen im ganzen Land mit einem neuen pseudo-militärischen Auftreten ausweitet. Tom Homan, der Grenzbeauftragte des Weißen Hauses, bezeichnete Minneapolis als ein "Theater" für ICE-Agenten, was Fragen nach der Rolle und den Taktiken der Behörde aufwirft.
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