Tech-Giganten unternehmen Schritte in den Bereichen KI, Streaming und Gaming
Die Tech-Welt erlebte diese Woche bedeutende Entwicklungen: Apple akquirierte ein KI-Startup, Spotify erweiterte seine Messaging-Funktionen und eine Umfrage enthüllte die Stimmung der Entwickler gegenüber generativer KI im Gaming-Bereich. In der Zwischenzeit tauchten Berichte über eine mögliche Fusion zwischen Elon Musks SpaceX und xAI auf.
Apple erwarb Q.ai, ein israelisches Startup, das sich auf Bildverarbeitung und maschinelles Lernen spezialisiert hat, insbesondere auf Technologien, die es Geräten ermöglichen, geflüsterte Sprache zu interpretieren und Audio in lauten Umgebungen zu verbessern, so TechCrunch. Die Financial Times berichtete, dass der Deal einen Wert von 2 Milliarden Dollar hatte und damit Apples zweitgrößte Akquisition überhaupt darstellt, nach dem 3-Milliarden-Dollar-Kauf von Beats im Jahr 2014, so The Verge. Apple hat seinen AirPods neue KI-Funktionen hinzugefügt, darunter eine im letzten Jahr eingeführte Live-Übersetzungsfunktion. Das Unternehmen hat außerdem eine Technologie entwickelt, die subtile Gesichtsmuskelaktivitäten erkennt, was zur Verbesserung des Vision Pro Headsets beitragen könnte.
Spotify erweitert seine In-App-Messaging-Funktion um Gruppenchats, die es Nutzern ermöglichen, bis zu 10 Freunde und Familienmitglieder zu einer Diskussion über ihre Lieblingssongs, Podcasts oder Hörbücher hinzuzufügen, berichtete The Verge. Die Musik-Streaming-Plattform hatte im vergangenen August Direct Messaging eingeführt, das es Nutzern ermöglicht, mit Freunden zu teilen, was sie gerade hören.
Eine neue Umfrage der Game Developers Conference ergab, dass 52 Prozent der Entwickler glauben, dass generative KI schlecht für die Gaming-Industrie ist, so The Verge. Während generative KI auf verschiedenen Ebenen der Spieleentwicklung eingesetzt wird, deutet die Umfrage auf eine wachsende Besorgnis der Entwickler über die Auswirkungen der Technologie hin.
In anderen Nachrichten könnten SpaceX und xAI, beides von Elon Musk geführte Unternehmen, im Vorfeld eines geplanten SpaceX-Börsengangs in diesem Jahr fusionieren, so ein Bericht von Reuters, der von TechCrunch zitiert wird. Diese Fusion würde potenziell Produkte wie den Grok-Chatbot, die X-Plattform, Starlink-Satelliten und SpaceX-Raketen unter einem Dach vereinen. Jüngste Unterlagen zeigen, dass am 21. Januar in Nevada zwei neue Unternehmen gegründet wurden, die K2 Merger Sub Inc. und K2 Merger Sub 2 LLC heißen. Die Zusammenlegung der beiden Unternehmen könnte es xAI ermöglichen, seine Rechenzentren im Weltraum zu platzieren, was Musk bereits zuvor geäußert hat. Im vergangenen Jahr erklärte sich SpaceX bereit, 2 Milliarden Dollar in xAI zu investieren, so The Wall Street Journal. Unternehmensvertreter haben diese Möglichkeit in der Öffentlichkeit nicht erörtert.
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