Präsident Donald Trump gab am Donnerstag mehrere Erklärungen zu internationalen Beziehungen, Inlandsausgaben und Handel ab. Diese Erklärungen umfassten eine mögliche Vereinbarung mit Russland bezüglich der Ukraine, Fortschritte bei einem Finanzierungspaket im Senat und die Androhung von Zöllen auf Länder, die Öl an Kuba verkaufen.
Trump erklärte, dass der russische Präsident Wladimir Putin zugestimmt habe, ukrainische Städte, einschließlich Kiew, aufgrund des extrem kalten Wetters eine Woche lang nicht anzugreifen. Laut BBC World werden die Temperaturen in der ukrainischen Hauptstadt in den kommenden Tagen voraussichtlich auf -24 °C (-11 °F) sinken. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj soll Trumps Ankündigung begrüßt und seine Erwartung geäußert haben, dass Russland die Vereinbarung einhalten werde. Russland hat eine solche Vereinbarung nicht bestätigt.
Im Inland gab Trump bekannt, dass Republikaner und Demokraten im Senat eine Einigung erzielt haben, um Teile eines Finanzierungspakets voranzutreiben. Laut CBS News, einem US-Partner der BBC, umfasst die Vereinbarung fünf Ausgabengesetze, schließt jedoch ein sechstes Gesetz im Zusammenhang mit der Finanzierung des Ministeriums für Innere Sicherheit (DHS) aus. Die Finanzierung des DHS wird für zwei Wochen auf dem derzeitigen Stand fortgesetzt, während die Verhandlungen andauern. Berichten zufolge drängen die Demokraten darauf, die Finanzierung des DHS aus dem Ausgabengesetz zu streichen, es sei denn, es wird eine zusätzliche Aufsicht hinzugefügt.
In anderen Nachrichten unterzeichnete Trump am Donnerstag eine Exekutivanordnung, die den Grundstein für mögliche Zölle auf Waren aus Ländern legt, die Kuba mit Öl beliefern, so The Guardian. Das Weiße Haus nannte Kubas Verbindungen zu feindlichen Mächten als Grund für die Anordnung, die darauf abzielt, den Druck auf die kubanische Regierung zu erhöhen. Die Anordnung erklärt einen nationalen Notstand und legt ein Verfahren fest, nach dem die US-Außen- und Handelsminister Zölle gegen Länder festsetzen können.
Unterdessen hat der US-Dollar einen deutlichen Rückgang erlebt und am Dienstag laut BBC Business ein Vierjahrestief gegenüber einem Währungskorb erreicht. Der Rückgang des Dollars gegenüber dem Euro und dem Pfund hat sich verlangsamt, aber Analysten erwarten eine weitere Abschwächung. Chris Turner, globaler Leiter der Finanzmarktforschung bei ING, erklärte: "Die meisten Leute würden denken, dass der Dollar in diesem Jahr weiter schwächer werden sollte, könnte und würde." Der Sturz des Dollars folgt auf ein dramatisches Jahr 2025, als Trumps Zollerklärungen den Dollar zum Absturz brachten.
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