Starmer-Besuch in China inmitten internationaler Spannungen stößt auf gemischte Reaktionen
Peking, China – Der jüngste Besuch des britischen Premierministers Sir Keir Starmer in China hat sowohl Optimismus für eine Stärkung der Beziehungen als auch Kritik wegen potenzieller Sicherheitsrisiken ausgelöst, da die internationalen Spannungen in anderen Teilen der Welt weiterhin hoch sind. Der Besuch, der erste eines britischen Premierministers in China seit acht Jahren, zielte laut BBC Business darauf ab, die "Beziehungen neu zu gestalten" und mehr Handel und Investitionen zwischen den beiden Nationen zu fördern.
Während des dreitägigen Besuchs traf sich Starmer mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping und öffnete die Tür für einen möglichen zukünftigen Besuch von Xi in Großbritannien. Laut The Guardian hat dieser Schritt bereits den Zorn britischer Kritiker Pekings auf sich gezogen. Starmer beschrieb den Besuch als einen, der die Beziehung in eine "stärkere Position" gebracht habe.
Die aufkeimende Beziehung hat jedoch auch Kritik von jenseits des Atlantiks hervorgerufen. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump erklärte laut BBC Business, es sei "sehr gefährlich" für Großbritannien, Geschäftsbeziehungen mit China einzugehen. Trump äußerte sich auf der Premiere eines Dokumentarfilms über seine Frau Melania und reagierte damit auf die während Starmers Besuch getroffenen Vereinbarungen. Downing Street hat sich noch nicht formell zu Trumps Äußerungen geäußert.
Die internationale Lage wird durch die anhaltenden Spannungen in Osteuropa und im Nahen Osten zusätzlich verkompliziert. Al Jazeera berichtete, dass der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine Ankündigung von Trump begrüßte, wonach Russland die Angriffe auf Kiew und andere ukrainische Städte für sieben Tage aussetzen würde, was den Zivilisten, die mit den winterlichen Bedingungen zu kämpfen haben, eine Atempause verschaffen würde. Selenskyj nannte Trumps Äußerungen "eine wichtige Aussage über die Möglichkeit, Erleichterung zu verschaffen".
Unterdessen bereitet sich der Iran im Nahen Osten auf einen möglichen Konflikt vor, da sich eine US-Militär-"Armada" nähert, wie Al Jazeera berichtet. Der iranische Außenminister Abbas Araghchi wird sich laut Außenministeriumssprecher Esmaeil Baghaei in der Türkei zu hochrangigen Gesprächen treffen, um die Situation zu deeskalieren.
In anderen Nachrichten hat die britische Werbeaufsichtsbehörde (ASA) Anzeigen des Kryptowährungsunternehmens Coinbase verboten, wie BBC Technology berichtete. Die ASA stellte fest, dass die Anzeigen, die im August geschaltet wurden, "die Risiken von Kryptowährungen verharmlosten" und implizierten, dass sie die Lebenshaltungskosten senken könnten. Coinbase erklärte, dass es mit der Entscheidung der Aufsichtsbehörde nicht einverstanden sei.
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