Weltnachrichten-Update: Wahlen in Myanmar nicht anerkannt, Überschwemmungen in Mosambik, Konflikt in Syrien, US-Shutdown abgewendet und Durchgreifen im Iran
Diese Woche ereigneten sich mehrere bedeutende globale Ereignisse, die von politischen Entwicklungen in Südostasien über humanitäre Krisen in Afrika bis hin zu anhaltenden Konflikten im Nahen Osten reichten.
Der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) erkennt die jüngsten Wahlen in Myanmar nicht an, so die philippinische Außenministerin Theresa Lazaro. Lazaro erklärte am Donnerstag, dass die ASEAN die drei Phasen der Wahlen, die am vergangenen Wochenende abgeschlossen wurden und bei denen eine vom Militär unterstützte Partei den Sieg errang, nicht unterstützt habe, berichtete Al Jazeera.
In Mosambik kämpfen Hilfskräfte unterdessen darum, Gemeinden zu erreichen, die von Überschwemmungen verwüstet wurden. Sky News berichtete, dass die gebrochenen Ufer des Limpopo-Flusses in der Provinz Gaza ein "riesiges Meer aus braunem, stehendem Wasser" geschaffen haben, das Farmen überflutet und Hunderttausende auf Hilfe angewiesen sind. Hubschrauber von Mercy Air liefern Nahrungsmittelhilfe an hungernde Gemeinden, die von den Fluten abgeschnitten sind.
In Syrien verschiebt sich das Kräfteverhältnis, da von Kurden geführte Streitkräfte aus ihrer halbautonomen Region im Nordosten zurückgedrängt werden. Sky News berichtete, dass das Gebiet der Kurden rapide schrumpft und kurdische Führer warnen, dass ihre Lebensweise und ihre politische Zukunft ernsthaft bedroht sind. Damaskus fordert, dass kurdische Kämpfer entwaffnet und in die nationale Armee integriert werden. Laut Sky News sind die Kurden nach wie vor eine beträchtliche Militärmacht.
In den Vereinigten Staaten wurde ein Regierungs-Shutdown abgewendet, nachdem Präsident Donald Trump einem von republikanischen und demokratischen Senatoren ausgehandelten Ausgabenabkommen zugestimmt hatte. Sky News berichtete, dass das Abkommen den Großteil der Regierung bis September finanzieren und die derzeitige Finanzierung des Ministeriums für Innere Sicherheit verlängern würde. Trump gab die Einigung auf Truth Social bekannt und erklärte, dass Republikaner und Demokraten "zusammengekommen sind, um den Großteil der Regierung zu finanzieren". Der Schritt erfolgte, als die USA unter dem Tod von zwei Demonstranten durch Bundesagenten in Minneapolis litten.
Schließlich herrscht im Iran nach einem harten Durchgreifen gegen Demonstranten wieder ein Klima der Angst, so Sky News. Das iranische Regime hat eine landesweite Revolte erfolgreich niedergeschlagen und verschleiert aktiv das Ausmaß des Durchgreifens. Sky News sprach mit medizinischem Fachpersonal, das beunruhigende Berichte über die angebliche Brutalität teilte. Ein genaues Bild der Situation zu zeichnen, bleibt aufgrund des sporadischen Internetzugangs schwierig.
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