Truppenentsendung der Trump-Regierung kostete Steuerzahler fast 500 Millionen Dollar
Die Entscheidung von Präsident Donald Trump, im vergangenen Jahr Nationalgardetruppen in mehrere US-Städte zu entsenden, kostete die Steuerzahler fast 500 Millionen Dollar, wie aus einem am Mittwoch vom Congressional Budget Office (CBO) veröffentlichter Bericht hervorgeht. Laut Time hat die Trump-Regierung seit Juni Bundestruppen in sechs US-Städte entsandt: Los Angeles, Washington, D.C., Memphis, Portland, Chicago und New Orleans.
Die Einsätze, die laut dem Präsidenten zur Bekämpfung der Kriminalität erforderlich waren, stießen auf rechtliche Gegenreaktionen und lösten Empörung bei lokalen und staatlichen Führungskräften sowie bei den Einwohnern aus, berichtete Time. Das CBO schätzt, dass die Entsendung von Truppen der Trump-Regierung nach Los Angeles, Washington, D.C., Memphis, Portland und Chicago bis Dezember fast 500 Millionen Dollar gekostet hat.
In anderen Nachrichten heißt es, dass nach der wachsenden öffentlichen Empörung über zwei tödliche Schießereien in Minneapolis durch Bundesbeamte der Einwanderungsbehörde, Beweise für wahlloses Anhalten von US-Bürgern und weit verbreitete Vorwürfe wegen verfassungswidriger Durchsuchungen und Beschlagnahmungen der oberste Einwanderungsberater von Präsident Donald Trump Pläne für den Abzug einiger der Tausenden von Bundesbeamten der Einwanderungsbehörde in Minnesota angefordert hat, wie Time berichtete. Aber die Beamten der Einwanderungsbehörde werden weiterhin Verhaftungen vornehmen, sagte Trumps "Grenzzar" Tom Homan am Donnerstag in Minneapolis vor Reportern. "Wir werden unsere Mission überhaupt nicht aufgeben, wir werden sie nur intelligenter durchführen", sagte er laut Time. Trump schickte Homan, einen ehemaligen amtierenden Leiter der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE), am Montagabend eilig nach Minnesota, um dort Notfallsitzungen mit lokalen Beamten abzuhalten, berichtete Time.
Es erscheint zunehmend wahrscheinlich, dass die Vereinigten Staaten in den kommenden Tagen den Iran erneut bombardieren werden, so Vox.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment