Britische Aufsichtsbehörde verbietet Coinbase-Werbung wegen Behauptungen zur Lebenshaltungskostenkrise
Die britische Werbeaufsichtsbehörde (Advertising Standards Authority, ASA) hat Werbung des Kryptowährungsunternehmens Coinbase verboten, da sie festgestellt hat, dass diese "die Risiken von Kryptowährungen verharmlost" und impliziert, dass Investitionen in Krypto die Lebenshaltungskosten der Menschen senken könnten, so die BBC. Die ASA gab Beschwerden gegen eine Reihe von Coinbase-Anzeigen statt, die im August geschaltet wurden und das Vereinigte Königreich in einem desolaten Zustand zusammen mit einem satirischen Slogan und dem Logo der Börse zeigten.
Die Aufsichtsbehörde beanstandete die Anzeigen, weil sie suggerierten, dass Krypto-Investitionen den finanziellen Druck inmitten steigender Lebenshaltungskosten lindern könnten. Die ASA betonte, dass Kryptowährungen im Vereinigten Königreich weitgehend unreguliert sind, was solche Behauptungen irreführend und unverantwortlich macht.
Coinbase äußerte sich laut BBC ablehnend über die Entscheidung der ASA.
Diese Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, an dem Regierungen und Aufsichtsbehörden weltweit damit ringen, wie sie den aufkeimenden Kryptowährungsmarkt beaufsichtigen und Verbraucher vor potenziellen Risiken schützen können.
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