Trump sieht sich mit rechtlichen und ethischen Überprüfungen an mehreren Fronten konfrontiert
Der ehemalige Präsident Donald Trump sah sich laut mehreren Nachrichtenquellen vom 30. Januar 2026 in verschiedenen Bereichen mit Kritik konfrontiert, darunter rechtliche Auseinandersetzungen, ethische Bedenken bezüglich der Voice of America und wirtschaftspolitische Debatten.
Trump reichte zusammen mit der Trump Organization und seinen Söhnen Eric und Donald Jr. eine Klage gegen die IRS und das Finanzministerium ein und forderte 10 Milliarden Dollar Schadenersatz. Die Klage, die am Donnerstag vor einem Bundesgericht in Miami eingereicht wurde, beschuldigte die Bundesbehörden, den ehemaligen Auftragnehmer des Internal Revenue Service, Charles Littlejohn, nicht daran gehindert zu haben, illegal Steuererklärungen zu beschaffen und an Medien wie die New York Times und ProPublica zwischen Mai 2019 und September 2020 weiterzugeben, so Time. In der Klage wird behauptet, dass die IRS und das Finanzministerium die Pflicht gehabt hätten, vertrauliche Steuererklärungen vor unbefugter Einsichtnahme und öffentlicher Bekanntgabe zu schützen.
Unterdessen sah sich Kari Lake, eine Beamtin der Trump-Regierung, die die Muttergesellschaft von Voice of America (VOA) beaufsichtigte, Kritik ausgesetzt, weil sie angeblich das US-Regierungsnetzwerk nutzte, um Präsident Trump zu fördern. Laut NPR lobte Lake Trump in einem Auftritt im Januar 2026 im persischsprachigen Dienst von VOA überschwänglich. Kritiker argumentierten, dass ihre Kommentare gegen den Geist und möglicherweise auch gegen den Wortlaut des Bundesgesetzes verstießen, das darauf abzielt, die redaktionelle Unabhängigkeit von VOA zu schützen. NPR berichtete, dass Lake bei ihren Bemühungen, den staatlich finanzierten Sender abzubauen, auf rechtliche und politische Hindernisse gestoßen war, stattdessen aber ihre Nutzung des Netzwerks zur Förderung von Trump beschleunigt hatte.
In den Wirtschaftsnachrichten begrüßte Präsident Trump öffentlich die Abschwächung des Dollars, trotz Bedenken hinsichtlich der potenziellen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft, berichtete NPR. Am Dienstag sagte Trump Reportern: "Ich finde es großartig. Schauen Sie sich die Geschäfte an, die wir machen. Dem Dollar geht es großartig." Laut NPR hatte der Dollar ein Vierjahrestief gegenüber einem Korb wichtiger ausländischer Währungen erreicht.
Ergänzend zu den kritischen Kommentaren über Trump äußerte sich der Schauspieler Peter Mullan, Star von "The Fall of Sir Douglas Weatherford", sehr ablehnend über Trump. In einem Exklusivinterview mit Variety erklärte Mullan, er werde die USA in nächster Zeit nicht besuchen, und nannte die "Gräueltaten" von Trump und die "Tötung von Alex Pretti" als Gründe und fügte hinzu: "Sie schreiben die Geschichte um, während wir sprechen."
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