Weltnachrichten-Update: 30. Januar 2026
Lindsey Vonn erlitt bei einem Sturz während eines Abfahrtsrennens in Crans Montana, Schweiz, nur eine Woche vor den Olympischen Winterspielen in Mailand Cortina eine Verletzung am linken Knie, äußerte aber ihre Entschlossenheit, sich rechtzeitig für die Spiele zu erholen. Unterdessen soll der Grenzübergang Rafah zwischen Gaza und Ägypten in begrenztem Umfang wieder geöffnet werden, und Moskau erlebte den stärksten Schneefall seit 200 Jahren, der das tägliche Leben beeinträchtigte. In den europäischen politischen Nachrichten bezeichnete der designierte niederländische Ministerpräsident Rob Jetten Bedenken hinsichtlich potenzieller US-amerikanischer Gebietsansprüche in Grönland als "Weckruf" für Europa.
Vonn, 41, wurde nach dem Sturz am Freitag zur medizinischen Untersuchung vom Kurs geflogen. Trotz des Rückschlags äußerte sie sich in den sozialen Medien optimistisch und erklärte: "Dies ist eine sehr schwierige Situation eine Woche vor den Olympischen Spielen, aber wenn ich eines kann, dann ist es ein Comeback. Mein olympischer Traum ist noch nicht vorbei", so ihr Instagram-Post.
Der Grenzübergang Rafah soll am Sonntag wieder geöffnet werden, so dass Menschen zwischen Gaza und Ägypten reisen können. Laut Sky News wird die Wiedereröffnung begrenzt sein, wobei nur bestimmten Personen die Einreise von Ägypten nach Gaza gestattet wird. Die Wiedereröffnung wird es auch bis zu 20.000 Menschen ermöglichen, Gaza zur medizinischen Behandlung zu verlassen.
Moskau war aufgrund des stärksten Schneefalls seit über zwei Jahrhunderten erheblichen Beeinträchtigungen ausgesetzt. Meteorologen der Moskauer Staatlichen Universität berichteten, dass die Stadt mit etwa 13 Millionen Einwohnern in diesem Monat einen Rekordschneefall erlebt hat. Euronews berichtete, dass sich Pendlerzüge verspäteten und Autos in langen Staus steckten, da die Bewohner Schwierigkeiten hatten, sich auf den schneebedeckten Straßen zurechtzufinden.
In der europäischen Politik betonte Rob Jetten, der zentristische D66-Vorsitzende, der als nächster Ministerpräsident der Niederlande in Frage kommt, die Notwendigkeit einer stärkeren europäischen Zusammenarbeit. Laut Euronews erklärte Jetten, dass die Bedenken hinsichtlich der territorialen Ambitionen von US-Präsident Donald Trump in Grönland als "Weckruf" für Europa dienten und die Notwendigkeit mit sich brächten, sich auf die europäische Sicherheit und den Wohlstand zu konzentrieren, anstatt sich auf die Vereinigten Staaten zu verlassen.
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