Investoren begrüßen Präsident Trumps Nominierung von Kevin Warsh zum Leiter der Federal Reserve mit vorsichtiger Zustimmung und wägen gleichzeitig wichtige Fragen ab, wie die in der Krise erworbenen Qualifikationen des ehemaligen Fed-Gouverneurs und sein Appetit auf Veränderungen die US-Geldpolitik umgestalten könnten. Warshs Ruf als Hardliner als ehemaliger Gouverneur der Federal Reserve von 2006 bis 2011, verbunden mit seiner Rolle während der Finanzkrise von 2008, hat dazu beigetragen, die Befürchtungen vor einer disruptiven Überholung der Führung der Zentralbank zu zerstreuen. Dennoch sehen Investoren unter Warshs Führung auch potenzielle Veränderungen bei der Fed, nachdem er sich zuvor über die Notwendigkeit von Veränderungen geäußert und sich kürzlich offen für Zinssenkungen gezeigt hat. Während sich die US-Finanzmärkte am Freitag kaum verändert zeigten, zogen sich die Anleger aus sicheren Häfen wie Gold und Silber zurück, ein Zeichen der Erleichterung über die Entscheidung von Herrn Trump, den Fed-Vorsitzenden Jerome Powell durch eine bekannte Größe wie Warsh zu ersetzen. "Diese Erfahrungen aus der Krisenzeit legen uns auch nahe, dass Warsh die Person ist, die man an der Spitze der Federal Reserve haben möchte, wenn es zu einer neuen Störung des Finanzsystems kommt", sagte Jaret Seiberg von TD Cowen in einer Research-Notiz. Hier sind drei wichtige Fragen für Investoren, wenn Warsh die Führung der Fed übernehmen soll. Weitere Zinssenkungen in Sicht? Die größte Frage für Investoren sowie für Verbraucher und Unternehmen ist, wie Warshs Nominierung die Zinsaussichten der Federal Reserve verändern könnte. Die Zentralbank beließ ihren Leitzins auf ihrer jüngsten Sitzung am 28. Januar unverändert, nachdem die Beamten im Dezember pencil
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment