Internationale Spannungen nehmen zu, während Explosionen den Iran erschüttern, Gaza unter tödlichen Angriffen leidet und die Ukraine mit Stromausfällen konfrontiert ist
Die Spannungen weltweit nahmen am Samstag, den 31. Januar 2026, zu, als Explosionen aus dem Iran gemeldet wurden, israelische Angriffe Gaza trafen, die Ukraine massive Stromausfälle erlebte und der US-Senat ein Abkommen zur Regierungsfinanzierung verabschiedete.
Im Iran ereigneten sich zwei Explosionen, eine im südlichen Hafen von Bandar Abbas und eine weitere in Ahvaz, über 1.000 Kilometer entfernt. Laut lokalen Medienberichten forderte die Explosion in Bandar Abbas den Tod eines vierjährigen Mädchens und verletzte 14 weitere Personen. Beamte gaben an, dass bei der Explosion in Ahvaz vier Menschen getötet wurden. Die halboffizielle Nachrichtenagentur Tasnim wies Berichte in den sozialen Medien zurück, wonach ein Marinekommandeur der Revolutionsgarde das Ziel der Explosion in Bandar Abbas gewesen sei, und bezeichnete sie als "völlig falsch".
Unterdessen führten israelische Angriffe in Gaza zum Tod von mindestens 30 Palästinensern, wie Krankenhausbeamte mitteilten. Das Shifa-Krankenhaus berichtete, dass ein Angriff in Gaza-Stadt mehrere Menschen getötet habe. Zu den Opfern gehörten zwei Frauen und sechs Kinder aus zwei verschiedenen Familien, sagten Beamte der Krankenhäuser in Gaza, die die Leichen aufnahmen. Dies ist einer der tödlichsten Tage in Gaza seit einer im Oktober vereinbarten Waffenruhe.
Zusätzlich zu den globalen Turbulenzen erlebte die Ukraine am Samstag massive Stromausfälle aufgrund einer "technischen Störung", die zum Ausfall von Stromleitungen zwischen Moldawien, Rumänien und der Ukraine führte, so der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal. "Heute um 10:42 Uhr (0842 GMT) kam es zu einer technischen Störung, die zu einer gleichzeitigen Abschaltung der 400-Kilovolt-Leitung zwischen den Stromnetzen Rumäniens und Moldawiens und der 750-Kilovolt-Leitung zwischen der West- und Zentralukraine führte", erklärte Schmyhal. Der Vorfall folgt auf die monatelange Kampagne Russlands gegen die kritische Infrastruktur der Ukraine, die dem Energiesystem schwere Schäden zugefügt hat. Aufgrund der Stromausfälle wurden auch Wasserknappheit gemeldet.
An der politischen Front verabschiedete der US-Senat mit 71 zu 29 Stimmen ein von Trump unterstütztes Abkommen zur Regierungsfinanzierung. Der Gesetzentwurf wird nun dem Repräsentantenhaus vorgelegt, das voraussichtlich erst am Montag wieder zusammentritt, was möglicherweise zu einem teilweisen Regierungsstillstand über das Wochenende führen könnte. Der Gesetzentwurf finanziert den größten Teil der Regierung bis Ende September und sieht gleichzeitig eine vorübergehende Verlängerung der Finanzierung der Heimatschutzbehörde vor. Der Kongress hat zwei Wochen Zeit, um über neue Beschränkungen für bundesweite Razzien gegen Einwanderer im ganzen Land zu debattieren.
In Venezuela präsentierte Präsident Nicolás Maduro am Freitag eine Initiative zur Gewährung einer vollständigen Amnestie für politische Gefangene, die seit 1999 inhaftiert sind. Delcy Rodríguez wies die Kommission für die Justizrevolution an, den Gesetzestext in den kommenden Stunden für eine Abstimmung in der Nationalversammlung vorzubereiten. Die Maßnahme schließt Fälle von Mord, Drogenhandel und Menschenrechtsverletzungen aus. Familien warten vorsichtig ab.
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