Die Regierung von Präsident Trump sah sich am Freitag mit vielfältigen Problemen konfrontiert, darunter die Marktvolatilität nach der Nominierung von Kevin Warsh für den Vorsitz der Federal Reserve sowie die Anklage gegen zwei Journalisten wegen ihrer Berichterstattung über einen Protest in Minneapolis. Die Nominierung von Warsh versetzte die Finanzmärkte in Aufruhr, während die Anklagen Bedenken hinsichtlich der Pressefreiheit aufkommen ließen.
Laut mehreren Nachrichtenquellen erlebten die Finanzmärkte am Freitag eine Volatilität als Reaktion auf die Nominierung von Kevin Warsh durch Präsident Trump für den Vorsitz der Federal Reserve. Die Unsicherheit bezüglich Warshs Nominierung führte zu Schwankungen bei US-Aktien, dem Wert des Dollars und den Preisen für Edelmetalle, da sich Investoren mit dem Potenzial für niedrigere Zinssätze und eine höhere Inflation auseinandersetzten, berichtete Fortune. Warshs gemäßigte Haltung zu den Zinssätzen widersprach auch seiner früheren Kritik an Konjunkturprogrammen, was Bedenken hinsichtlich seiner wahren wirtschaftlichen Überzeugungen und seiner Übereinstimmung mit Trumps populistischer Agenda aufkommen ließ, berichtete Time.
Zusätzlich zu den Herausforderungen für die Regierung wurden die Journalisten Don Lemon, ein ehemaliger CNN-Moderator, und Georgia Fort vom Justizministerium der Trump-Regierung wegen ihrer Berichterstattung über einen Protest in Minneapolis angeklagt, berichtete Vox. Lemon wurde laut Vox im Jahr 2023 von CNN entlassen. Die Anklagen weckten Bedenken hinsichtlich der Haltung der Regierung zur Pressefreiheit.
Darüber hinaus könnte Präsident Trumps Finanzminister Scott Bessent mit potenziellen Konsequenzen rechnen, wenn Trump mit seiner Wahl für den Vorsitz der Federal Reserve, Kevin M. Warsh, unzufrieden ist, berichtete Time. Warshs Auswahl, obwohl Bessent den Überprüfungsprozess leitete, könnte sowohl Bessent als auch Trump verfolgen, wenn Warshs Politik von den Erwartungen abweicht.
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