Trumps ehemaliger Fed-Kandidat Kevin Warsh steht inmitten globaler Turbulenzen erneut im Fokus
Der ehemalige Gouverneur der Federal Reserve, Kevin Warsh, der zuvor von Präsident Donald Trump als Leiter der US-Notenbank in Betracht gezogen wurde, steht angesichts der globalen Ereignisse erneut im Rampenlicht. Warsh, der während Trumps erster Amtszeit ebenfalls Kandidat für den Vorsitz war, gilt als ausgesprochener Kritiker der Fed und wird laut BBC Business voraussichtlich kurzfristig niedrigere Zinsen befürworten.
Warshs potenzielle Führung kommt zu einer Zeit, in der die Unabhängigkeit der Fed auf dem Prüfstand steht, nachdem Trump in der Vergangenheit den derzeitigen Vorsitzenden Jerome Powell dafür kritisiert hatte, die Zinsen nicht schnell genug gesenkt zu haben, berichtete BBC Business. Bundesanwälte hatten sogar eine strafrechtliche Untersuchung gegen Powells Aussage vor dem Senat bezüglich Renovierungsarbeiten eingeleitet, so BBC Business.
Warshs Werdegang zeigt einen Anführer, der schon früh in seiner Karriere vor Herausforderungen stand. Als Student im zweiten Studienjahr an der Stanford University gewann er 1991 eine umstrittene Wahl zum Vorsitzenden des Studentenparlaments. "Ich lasse mich nicht von politischen Parteien manipulieren", sagte Warsh damals gegenüber The Stanford Daily. "Ich habe keine Agenda", so die NY Times.
Unterdessen beobachtet Israel im Nahen Osten den Iran genau, wobei einige Beamte auf einen Regimewechsel hoffen und darauf zählen, dass die Trump-Regierung diesen ermöglicht, so BBC World. Danny Citrinowicz, ein leitender Iran-Forscher beim israelischen Militärgeheimdienst, wies auf das Schweigen von Premierminister Netanjahu in dieser Angelegenheit hin und erklärte: "Es zeigt, welche Bedeutung Netanjahu diesem Moment beimisst", so BBC World.
In anderen internationalen Entwicklungen wies Südafrika einen hochrangigen israelischen Diplomaten, Ariel Seidman, aus, nachdem er "beleidigende Angriffe" auf Präsident Cyril Ramaphosa angeführt hatte, so The Guardian. Die Ausweisung führte zu einer Retourkutsche zwischen den beiden Ländern.
Darüber hinaus beschuldigte Nigers Militärmachthaber Frankreich, Benin und die Elfenbeinküste, an einem Angriff in der Nähe des Flughafens von Niamey beteiligt gewesen zu sein, so The Guardian. Nach Schusswechseln und Explosionen wurden schwere Sicherheitskräfte rund um den Flughafen eingesetzt. Der Militärmachthaber dankte auch russischen Truppen für ihre Verteidigungsbemühungen, so The Guardian.
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