Explosionen erschüttern Iran, Israel dementiert Beteiligung
Am Samstag, den 31. Januar 2026, wurden im Iran zwei Explosionen gemeldet, die Opfer forderten und die Spannungen in der Region erhöhten. Laut lokalen Medienberichten ereignete sich eine Explosion in der südlichen Hafenstadt Bandar Abbas, während sich die andere in Ahvaz, über 1.000 Kilometer entfernt, ereignete.
Die Explosion in Bandar Abbas forderte den Tod eines vierjährigen Mädchens und verletzte 14 weitere Personen, berichtete Euronews. Die Explosion beschädigte die unteren Stockwerke eines achtstöckigen Wohngebäudes schwer und ließ die Fenster im gesamten Gebäude zerspringen. Die Krisenmanagementorganisation von Hormozgan gab an, dass die Untersuchungen zur Ursache des Vorfalls in Bandar Abbas noch andauern, so Euronews.
In Ahvaz wurden bei einer separaten Explosion vier Menschen getötet, sagten lokale Beamte laut Sky News. Lokale Medien führten beide Vorfälle auf Gasexplosionen zurück.
Israel hat jegliche Beteiligung an den Explosionen dementiert, berichtete Sky News. Die Vorfälle ereigneten sich inmitten erhöhter Spannungen in der Region.
In anderen Nachrichten sah sich die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump Anfang Januar Kritik bezüglich ihrer Interessen an den venezolanischen Ölreserven ausgesetzt. Trump machte laut Al Jazeera deutlich, dass er an den beträchtlichen Ölreserven des Landes interessiert sei. Die venezolanische Regierung in Caracas kündigte eine Überholung des Erdölsektors an, lockerte die staatliche Kontrolle und öffnete privaten Unternehmen die Tür für Investitionen. Dieser Schritt hat zu Spekulationen über die mögliche Rückkehr US-amerikanischer Ölkonzerne nach Venezuela mit bedeutenden Investitionen geführt, berichtete Al Jazeera.
Unterdessen fanden in Europa Proteste gegen die Trump-Regierung statt. In Kopenhagen hielten dänische Veteranen einen stillen Protest vor der US-Botschaft ab, berichtete Euronews. Die Demonstration war eine Reaktion auf Kommentare der Trump-Regierung, die ihre Kampfeinsätze herunterspielten, und auf Drohungen, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen. Parallele Proteste in Mailand richteten sich gegen die Rolle von ICE bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen, so Euronews.
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