Explosionen erschüttern Iran, Israel dementiert Beteiligung; Ukraine-Krieg geht weiter
Am Samstag, dem 31. Januar 2026, wurden im Iran zwei Explosionen gemeldet, während die Spannungen in der Region hoch blieben. Eine Explosion ereignete sich im südiranischen Hafen Bandar Abbas, bei der laut lokalen Medienberichten und Euronews ein vierjähriges Mädchen getötet und 14 weitere Personen verletzt wurden. Eine zweite Explosion, über 1.000 Kilometer entfernt in Ahvaz, forderte den Tod von vier Menschen, wie lokale Beamte mitteilten. Israel hat eine Beteiligung an den Vorfällen dementiert, berichtete Sky News.
Die Explosion in Bandar Abbas ereignete sich in einem achtstöckigen Gebäude und beschädigte die unteren Stockwerke schwer und ließ Fenster im gesamten Gebäude zerspringen, so Euronews. Die Katastrophenschutzorganisation von Hormozgan erklärte, dass die Untersuchungen zur Ursache des Vorfalls in Bandar Abbas noch andauern. Lokale Medien führten beide Vorfälle auf Gasexplosionen zurück, wie Sky News berichtete.
In der Ukraine dauerten die Kämpfe mit Russland unterdessen bereits den 1.438. Tag an. Am Sonntag, dem 1. Februar 2026, wurden bei russischen Angriffen in der Region Dnipropetrowsk eine Person getötet und sieben weitere verletzt, wie der ukrainische Rettungsdienst laut Al Jazeera mitteilte. Auch Hochhäuser, Wohnhäuser, Geschäfte und Cafés wurden beschädigt. Bei einem Beschuss in der Region Saporischschja wurde eine weitere Person verletzt und drei Wohngebäude sowie 12 Häuser zerstört. In der Region Donezk wurden mindestens zwei Tote gemeldet, so Al Jazeera.
In anderen Nachrichten fanden in Europa Proteste gegen die Vereinigten Staaten statt. In Kopenhagen hielten Hunderte dänischer Veteranen, von denen viele an der Seite US-amerikanischer Truppen gekämpft hatten, am Samstag vor der US-Botschaft einen stillen Protest ab, berichtete Euronews. Die Demonstration war eine Reaktion auf Äußerungen der Trump-Regierung, die ihre Kampfeinsätze herunterspielten, und auf Drohungen, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen. Parallele Proteste in Mailand richteten sich gegen die Rolle von ICE bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen, so Euronews.
Zusätzlich zu den globalen wirtschaftlichen Entwicklungen kündigte Venezuela eine massive Reform seines Erdölsektors an, die die staatliche Kontrolle lockert und privaten Unternehmen die Möglichkeit gibt, im Land zu investieren, berichtete Al Jazeera. Dieser Schritt folgt auf frühere Äußerungen des damaligen US-Präsidenten Donald Trump, der Interesse an den beträchtlichen Ölreserven Venezuelas bekundete. Die Änderungen könnten den Weg für die Rückkehr US-amerikanischer Ölkonzerne nach Venezuela mit bedeutenden Investitionen ebnen, so Al Jazeera.
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