World News Roundup: US-Regierungsfinanzierung, venezolanische Amnestie, Gaza-Angriffe, Waymo-Finanzierung und Nvidia-OpenAI-Beziehung
Washington, D.C. - Der US-Senat verabschiedete am Freitag, den 31. Januar 2026, ein Gesetz zur Regierungsfinanzierung und leitete es an das Repräsentantenhaus weiter. Unterdessen schlug der venezolanische Präsident Nicolás Maduro ein Amnestiegesetz für politische Gefangene vor, und israelische Angriffe in Gaza forderten mehrere Todesopfer. In der Tech-Welt soll Waymo eine bedeutende Finanzierungsrunde abschließen, während der CEO von Nvidia Berichte über Spannungen mit OpenAI ansprach.
Der US-Senat billigte ein von Trump unterstütztes Gesetz zur Regierungsfinanzierung mit 71 zu 29 Stimmen, wie Euronews berichtete. Das Gesetz zielt darauf ab, den größten Teil der Regierung bis Ende September zu finanzieren und gleichzeitig eine vorübergehende Verlängerung der Finanzierung der Homeland Security zu ermöglichen. Da das Repräsentantenhaus jedoch erst am Montag zurückkehren sollte, war bis zur Verabschiedung des Gesetzes ein teilweiser Regierungsstillstand über das Wochenende möglich. Der US-Kongress wird außerdem zwei Wochen Zeit haben, um über neue Beschränkungen für bundesweite Razzien gegen Einwanderer im ganzen Land zu debattieren, berichtete Euronews.
In Venezuela brachte Präsident Nicolás Maduro eine Initiative ein, um politischen Gefangenen, die seit 1999 während der Chavistenzeit inhaftiert sind, eine Amnestie zu gewähren, berichtete Euronews. Delcy Rodríguez wies die Kommission für die Justizrevolution an, den Gesetzestext für eine Abstimmung in der Nationalversammlung vorzubereiten. Die Amnestie würde nicht für Personen gelten, die wegen Mordes, Drogenhandels oder Menschenrechtsverletzungen verurteilt wurden. Familien der Gefangenen warten Berichten zufolge vorsichtig auf weitere Entwicklungen.
Israelische Angriffe in Gaza forderten am Samstag mindestens 29 palästinensische Todesopfer, wie aus Krankenhausquellen hervorgeht, die von Euronews zitiert wurden. Die Angriffe zielten auf Standorte im nördlichen und südlichen Gaza, darunter ein Apartmentgebäude und eine Polizeistation in Gaza-Stadt sowie ein Zelt in Khan Younis. Euronews merkte an, dass dies eine der höchsten Opferzahlen seit dem Waffenstillstand im Oktober sei.
Im Bereich der autonomen Fahrzeuge soll Waymo eine Finanzierungsrunde in Höhe von 16 Milliarden Dollar aufnehmen, wodurch das Unternehmen mit 110 Milliarden Dollar bewertet wird, so TechCrunch. Die Financial Times berichtete, dass Alphabet, die Muttergesellschaft von Waymo, mehr als drei Viertel der Mittel bereitstellen würde. Neue Investoren wie Dragoneer, Sequoia Capital und DST Global beteiligen sich Berichten zufolge zusammen mit den bestehenden Geldgebern Andreessen Horowitz und dem staatlichen Fonds Mubadala aus Abu Dhabi. Ein Sprecher von Waymo erklärte auf Anfrage von TechCrunch: "Obwohl wir uns nicht zu privaten Finanzangelegenheiten äußern, ist unsere Richtung klar: Mit über 20 Millionen absolvierten Fahrten konzentrieren wir uns auf sicherheitsorientierte operative Exzellenz."
Nvidia-CEO Jensen Huang wies Berichte über Spannungen zwischen seinem Unternehmen und OpenAI als "Unsinn" zurück, berichtete TechCrunch. Das Wall Street Journal hatte behauptet, dass Nvidia erwäge, seine Investitionen in OpenAI zurückzufahren, obwohl zuvor ein Plan angekündigt worden war, dass Nvidia bis zu 100 Milliarden Dollar investieren und 10 Gigawatt an Recheninfrastruktur für das KI-Unternehmen aufbauen würde. Das WSJ berichtete auch, dass Huang OpenAIs Geschäftsstrategie privat kritisiert und Bedenken hinsichtlich der Wettbewerber geäußert habe. TechCrunch merkte an, dass die beiden Unternehmen ihre Beziehung Berichten zufolge überdenken, was aber nicht unbedingt bedeutet, dass sie die Beziehungen vollständig abbrechen.
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