UN droht unmittelbar bevorstehender finanzieller Zusammenbruch, warnt Generalsekretär
Die Vereinten Nationen sind vom finanziellen Zusammenbruch bis Juli bedroht, warnte Generalsekretär Antonio Guterres am Freitag und forderte die Mitgliedsstaaten auf, ihre Beiträge zu zahlen. Laut Euronews erklärte Guterres, dass die UN mit chronischen Haushaltsproblemen konfrontiert seien, da die Mitgliedsstaaten ihre Pflichtbeiträge nicht vollständig oder rechtzeitig zahlen würden.
Die Organisation war gezwungen, aufgrund der finanziellen Belastung Einstellungsstopps zu verhängen und Kürzungen vorzunehmen. Guterres' Warnung kommt, da die Regierung von US-Präsident Donald Trump in den letzten Monaten ihre Finanzierung einiger UN-Organisationen reduziert und einige Pflichtbeiträge abgelehnt oder verzögert hat, so Euronews.
In anderen globalen Nachrichten wurden Explosionen im Iran gemeldet. Euronews berichtete, dass eine heftige Explosion die südiranische Hafenstadt Bandar Abbas heute früh erschütterte. Die Explosion ereignete sich in einem achtstöckigen Gebäude, wobei Teile der unteren Stockwerke schwer beschädigt und Fenster im gesamten Gebäude zersplittert wurden. Laut der Katastrophenschutzorganisation von Hormozgan dauern die Untersuchungen zur Ursache des Vorfalls in Bandar Abbas an. Die Organisation wies darauf hin, dass 14 Menschen bei der Explosion in einem Wohnkomplex verletzt wurden. Israel hat laut Euronews eine Beteiligung an den Explosionen dementiert.
Unterdessen warnte die britische Außenministerin Yvette Cooper in Myanmar fünf Jahre nach dem Militärputsch, der Aung San Suu Kyi entmachtet hat, vor einer "sich verschärfenden Krise". Sky News berichtete, dass der Putsch, der am 1. Februar 2021 stattfand, "den Willen des Volkes" umstieß und ihre politische Freiheit beseitigte.
In Bangladesch wachsen die Sorgen unter religiösen Minderheiten im Vorfeld der bevorstehenden nationalen Wahlen. Laut Al Jazeera hat es in Bangladesch in Wahlperioden in der Vergangenheit immer wieder zu einem Anstieg kommunaler und politischer Gewalt gegeben, wobei religiöse Minderheiten oft die Hauptlast tragen. Sukumar Pramanik, ein Hindu-Lehrer in der Stadt Rajshahi, sagte gegenüber Al Jazeera, dass die bevorstehende Wahl sein endgültiger Vertrauensbeweis in die Politik sein könnte.
In Europa protestierten am Samstag Hunderte dänischer Veteranen vor der US-Botschaft in Kopenhagen. Euronews berichtete, dass die Demonstration sich gegen Äußerungen der Trump-Regierung richtete, die ihre Kampfeinsätze herunterspielten, und gegen Drohungen, die Kontrolle über Grönland zu übernehmen. Parallele Proteste in Mailand richteten sich gegen die Rolle von ICE bei den bevorstehenden Olympischen Winterspielen.
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