Hier ist ein Nachrichtenartikel, der die bereitgestellten Informationen zusammenfasst:
Weltnachrichten-Update: Gaza-Angriffe, Grubenunglück in der DR Kongo, Angriff in Niger, Wahl des US-Notenbankchefs und Friedensgespräche in der Ukraine
Eine Welle internationaler Ereignisse hat sich diese Woche ereignet, von tödlichen Luftangriffen in Gaza über ein verheerendes Grubenunglück in der Demokratischen Republik Kongo, einen Angriff in Niger, eine mögliche Führungsänderung bei der US-Notenbank Federal Reserve bis hin zu laufenden Friedensgesprächen über die Region Donezk in der Ukraine.
In Gaza töteten israelische Luftangriffe am Samstag mindestens 32 Palästinenser, wie lokale Behörden mitteilten. Die von der Hamas betriebene Zivilschutzbehörde berichtete, dass sich unter den Toten Frauen und Kinder befanden. Bei einem Angriff sollen Hubschrauber ein Zelt beschossen haben, in dem Vertriebene in Khan Younis untergebracht waren, wie berichtet wurde. Palästinenser bezeichneten diese Angriffe als die schwersten seit Inkrafttreten der zweiten Phase der von US-Präsident Trump im vergangenen Oktober vermittelten Waffenruhe Anfang des Monats, so BBC World. Das israelische Militär bestätigte die Angriffe.
Unterdessen führte in der Demokratischen Republik Kongo ein Coltan-Grubenunglück in Rubaya, Nord-Kivu, zum Tod von mehr als 200 Menschen in dieser Woche, wie Beamte mitteilten. Die Rubaya-Mine produziert etwa 15 % des weltweiten Coltans, einem Mineral, das zu Tantal verarbeitet und in Mobiltelefonen verwendet wird, so The Guardian.
In Niger bekannte sich der Islamische Staat in der Sahelzone zu einem Angriff auf den internationalen Flughafen und einen angrenzenden Luftwaffenstützpunkt in Niamey. An dem Angriff, der kurz nach Mitternacht am Donnerstag begann, waren auf Motorrädern fahrende Militante beteiligt, die schwere Waffen und Drohnen einsetzten, so die SITE Intelligence Group, die dschihadistische Aktivitäten verfolgt. Flugzeuge einer ivorischen Fluggesellschaft und einer togolesischen Fluggesellschaft wurden beschädigt, so The Guardian.
In den Vereinigten Staaten hat Präsident Donald Trump Berichten zufolge Kevin Warsh zum Leiter der US-Notenbank Federal Reserve ernannt, wenn die vierjährige Amtszeit des derzeitigen Vorsitzenden Jerome Powell im Mai endet, so BBC Business. Warsh, ein ehemaliger Fed-Gouverneur, hat sich offen kritisch über die Fed geäußert und wird voraussichtlich kurzfristig niedrigere Zinssätze befürworten. Die Ernennung erfolgt inmitten von Bedenken hinsichtlich der Unabhängigkeit der Fed, nachdem Trump Powell in den letzten Monaten zunehmend kritisiert hat. Powell hat Trump Berichten zufolge verärgert, weil er die Zinssätze nicht schnell genug gesenkt hat, und Bundesanwälte haben kürzlich eine strafrechtliche Untersuchung wegen seiner Aussage vor dem Senat über Renovierungsarbeiten eingeleitet, so BBC Business.
Schließlich trafen sich russische und ukrainische Unterhändler am Sonntag in Abu Dhabi zu von der Trump-Regierung organisierten Friedensgesprächen, so die NY Times. Ein Kernproblem bleibt das Schicksal der Region Donezk. Russische Beamte haben angedeutet, dass sie die Kämpfe fortsetzen werden, bis die Ukraine die Kontrolle über die 5.393 Quadratkilometer der Region Donezk abtritt, die noch von Kiew gehalten werden. Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die Region Donezk der einzige verbleibende Punkt sei, der in den Friedensverhandlungen Aufmerksamkeit erfordere. Der außenpolitische Berater des Kremls, Juri Uschakow, widersprach dem jedoch und sagte, dass noch andere Fragen behandelt werden müssten, darunter Sicherheitsgarantien, so die NY Times.
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