Spannungen im Nahen Osten nehmen zu: Grenzübergang Rafah wieder geöffnet, Explosionen erschüttern Iran
Die Spannungen im Nahen Osten haben sich zugespitzt, da der Grenzübergang Rafah zwischen Gaza und Ägypten am Sonntag nach einem von den USA vermittelten Abkommen wieder geöffnet wurde, während am Samstag laut Sky News zwei Explosionen im Iran gemeldet wurden. Der Grenzübergang, ein wichtiger Punkt zwischen Gaza und Ägypten, war fast zwei Jahre lang fast vollständig geschlossen.
Die Wiedereröffnung des Grenzübergangs Rafah ist ein wichtiger Schritt im von den USA vermittelten Waffenstillstand zwischen Israel und Hamas. Anfangs sollen täglich etwa 50 Personen in jede Richtung die Grenze passieren dürfen, vorbehaltlich strenger Regeln, so Beamte. Israel kündigte die Öffnung als Test zur Bewertung seiner Operation an, wobei eine vollständige Öffnung für Montag geplant ist, so Sky News.
Unterdessen kam es im Iran am Samstag zu zwei Explosionen. Eine Explosion ereignete sich im südiranischen Hafen Bandar Abbas, bei der ein vierjähriges Mädchen getötet und 14 weitere Personen verletzt wurden, berichteten lokale Medien laut Sky News. Eine zweite Explosion, über 1.000 Kilometer entfernt in Ahvaz, forderte vier Todesopfer, so lokale Beamte. Lokale Medien führten beide Vorfälle auf Gasexplosionen zurück, und Israel hat eine Beteiligung dementiert, so Sky News.
Zusätzlich zu der regionalen Unruhe warnte der iranische Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei, dass die gesamte Region in einen Konflikt geraten würde, wenn die USA einen Krieg beginnen, berichtete Sky News. Diese Warnung folgte auf die Aussage von US-Präsident Donald Trump, dass "sehr große" amerikanische Kriegsschiffe in die Region unterwegs seien, als Reaktion auf die angebliche Tötung friedlicher Demonstranten durch den Iran, so Sky News. Ein iranischer General hatte zuvor erklärt, dass "unsere Finger am Abzug liegen", so Sky News.
Im Jemen keimte in Aden ein Hoffnungsschimmer auf, als der Strom für den größten Teil des Tages zurückkehrte, eine deutliche Verbesserung für die vom Krieg gezeichnete Stadt, die seit Jahren unter umfangreichen Stromausfällen leidet, berichtete Al Jazeera. Saleh Taher, ein Einwohner von Sanaa, bemerkte die Veränderung nach einem kürzlichen Besuch in Aden, so Al Jazeera.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment