Das skandinavische Kino erlebt einen Aufschwung internationaler Anerkennung, während Filmfestivals damit ringen, vertriebene Filmemacher inmitten globaler Krisen zu unterstützen. Das Göteborg Film Festival, Skandinaviens größtes Film-TV-Event, ist nach fünf Tagen mit Diskussionen und Geschäftsabschlüssen auf seinem Nordic Film Market und der TV Drama Vision zu Ende gegangen, wie Variety berichtet. Gleichzeitig konzentriert sich das Filmfestival Rotterdam darauf, gefährdete Filmemacher zu unterstützen und seine Fokussierung auf US-amerikanische Independent-Filme neu zu bewerten, wie Variety berichtet.
Das Göteborg Festival hob den Erfolg des Norwegers Joachim Trier mit "Sentimental Value" hervor, der neun Oscar-Nominierungen erhielt, sowie die zwei Goldenen Palmen des Schweden Ruben Östlund, was eine florierende skandinavische Kreativszene signalisiert, wie Variety feststellte. Banijay, Fremantle, New8, die Scandi Alliance, Prime Video, Charades und Dramanation gaben alle Nachrichten auf dem Göteborger Markt bekannt, so Variety.
Unterdessen priorisiert das International Film Festival Rotterdam (IFFR) die Unterstützung von Filmemachern, die aufgrund globaler Ereignisse mit Vertreibung konfrontiert sind. Marten Rabarts, Leiter von IFFR Pro, und Tamara Tatishvili, Leiterin des Hubert Bals Fund, haben ihre Zusammenarbeit vertieft, um sicherzustellen, dass Rotterdam gefährdete Filmemacher unterstützt, wie Variety berichtete. Das Festival behält auch die USA, Lateinamerika und Asien genau im Auge, so Variety. Das Festival befasst sich auch mit dem Rückgang der europäischen Fördermittel.
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