Waymo soll angeblich 16 Milliarden Dollar in Finanzierungsrunde aufnehmen
Waymo, das Unternehmen für autonome Fahrtechnologie und Tochtergesellschaft von Alphabet, steht laut Financial Times kurz vor dem Abschluss einer Finanzierungsrunde über 16 Milliarden Dollar, die das Unternehmen mit 110 Milliarden Dollar bewerten würde. Die Finanzierungsrunde umfasst bedeutende Investitionen von Alphabet sowie von den neuen Investoren Dragoneer, Sequoia Capital und DST Global. Auch die bestehenden Geldgeber Andreessen Horowitz und der staatliche Fonds Mubadala aus Abu Dhabi beteiligen sich.
Mehr als drei Viertel der Mittel werden voraussichtlich von Alphabet kommen, wo Waymo als Teil der "Moonshot-Fabrik X" ausgebrütet wurde, so die Financial Times.
Auf Anfrage von TechCrunch lehnte ein Waymo-Sprecher eine direkte Stellungnahme zu den finanziellen Details ab. "Obwohl wir uns nicht zu privaten Finanzangelegenheiten äußern, ist unsere Richtung klar: Mit über 20 Millionen abgeschlossenen Fahrten konzentrieren wir uns auf sicherheitsorientierte, operative Exzellenz und den kontinuierlichen Ausbau unseres Service", sagte der Sprecher in einer Erklärung.
Die Ankündigung der Finanzierung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Unternehmen im Technologiesektor weiterhin innovativ sind und expandieren. In Europa entstanden im Januar 2026 fünf neue Einhörner, Technologie-Startups mit einem Wert von über 1 Milliarde Dollar, so TechCrunch. Diese Unternehmen, die von Belgien bis in die Ukraine reichen, sicherten sich Finanzierungsrunden, die ihre Bewertungen über die Schwelle trieben.
In Südostasien hob Indonesien unterdessen sein Verbot für den Chatbot Grok von xAI auf, nachdem Malaysia und die Philippinen ähnliche Schritte unternommen hatten, so TechCrunch. Das Verbot wurde ursprünglich verhängt, nachdem Grok verwendet wurde, um eine große Anzahl von nicht einvernehmlichen, sexualisierten Bildern auf X zu generieren, darunter Bilder von echten Frauen und Minderjährigen. Analysen der New York Times und des Center for Countering Digital Hate ergaben, dass mit Grok Ende Dezember und Januar mindestens 1,8 Millionen sexualisierte Bilder von Frauen erstellt wurden. Das indonesische Ministerium für Kommunikation und digitale Angelegenheiten erklärte, dass das Verbot aufgehoben wurde, nachdem X konkrete Schritte zur Verbesserung der Dienstleistungen und zur Verhinderung von Missbrauch dargelegt hatte, so die Übersetzung der New York Times. Alexander Sabar, der Generaldirektor des Ministeriums für die Überwachung des digitalen Raums, bestätigte die Entscheidung.
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