Laut dem texanischen Kongressabgeordneten Joaquin Castro kehrten ein fünfjähriger Junge und sein Vater, die von der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in Minnesota festgehalten worden waren, nach ihrer Freilassung nach Hause zurück. Liam Conejo Ramos und sein Vater, Adrian Alexander Conejo Arias, kamen nach ihrer Freilassung aus dem Dilley-Haftzentrum in Texas wieder in Minneapolis an.
Castro, ein Demokrat, gab die Rückkehr am Sonntag bekannt und erklärte: "Liam ist jetzt zu Hause. Mit seinem Hut und seinem Rucksack." Die Inhaftierung der beiden hatte Proteste vor der Haftanstalt ausgelöst.
In ähnlichen Nachrichten gab der französische Technologiekonzern Capgemini bekannt, dass er seine US-Tochtergesellschaft Capgemini Government Solutions verkaufen werde, nachdem er wegen seiner Arbeit mit ICE unter Druck geraten war. Der Vertrag der Tochtergesellschaft umfasste die Ortung von Personen für die Einwanderungsbehörde, was inmitten der zunehmenden Kontrolle der ICE-Methoden in Minnesota Kritik hervorrief, so BBC Business. Die Behörde war nach dem Tod von zwei US-Bürgern, Renee Nicole Good und Alex Pretti, die in Minneapolis von Grenzschutzbeamten erschossen wurden, zunehmender Kritik ausgesetzt, was zu Protesten in den gesamten USA führte.
Unterdessen bereiteten sich in Costa Rica die Wähler am Sonntag auf den Gang zu den Urnen, inmitten wachsender Sicherheitsbedenken und Warnungen vor einer möglichen autoritären Wende. Laura Fernández, die Kandidatin des derzeitigen Präsidenten, führte in den Umfragen mit 40 % der Stimmen und versprach eine harte Linie in Bezug auf die Sicherheit, so The Guardian. Kriminalität ist für viele Wähler zu einem großen Problem geworden, da kriminelle Gruppen um die Kontrolle über lukrative Gebiete kämpfen.
Anderswo befand sich Keir Starmer, der Vorsitzende der britischen Labour Party, in China und hoffte, dass seine Reise "den Beginn des Tauwetters nach [einer] jüngsten Eiszeit" in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern einleiten würde, so eine Analyse von Pippa Crerar in The Guardian. Die letzte britische Premierministerin, die China besuchte, war Theresa May im Jahr 2018.
In Kuba steht das Land unter zunehmendem Druck, da die Trump-Regierung voraussichtlich die Sanktionen verschärfen wird. Laut The Guardian leidet das Land bereits unter einer akuten Treibstoffknappheit, und Experten warnen, dass ein vollständiger Lieferstopp katastrophale Folgen für seine Infrastruktur hätte. Javier Peña und Ysil Ribas warteten Berichten zufolge seit 6 Uhr morgens vor einer Tankstelle in Havanna, was die Schwere der Treibstoffknappheit verdeutlicht.
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