US-Botschaft in Venezuela wird im Zuge der Entspannung der Beziehungen wiedereröffnet
CARACAS – Die Vereinigten Staaten unternehmen Schritte zur Normalisierung der Beziehungen zu Venezuela und eröffnen ihre diplomatische Vertretung in Caracas nach siebenjähriger Schließung wieder. Laura Dogu, die US-Geschäftsträgerin für Venezuela, traf am Samstag in dem südamerikanischen Land ein, um die Wiedereröffnung zu leiten, berichtete Euronews.
Der Schritt erfolgt fast einen Monat nach einer US-Militäroperation, die den ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro abgesetzt hat, so Euronews. Die Wiedereröffnung der Botschaft signalisiert eine Entspannung der Beziehungen nach der teilweisen Freilassung politischer Gefangener.
Die US-Botschaft wurde 2019 geschlossen.
In anderen Nachrichten wurde der iranische Demonstrant Erfan Soltani (26), der am 8. Januar bei Protesten festgenommen worden war, gegen Kaution freigelassen, berichtete Sky News. Soltanis Familie war darüber informiert worden, dass ihm die Todesstrafe drohe, so die kurdische und iranische Menschenrechtsorganisation Hengaw. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor gewarnt, er werde "starke Maßnahmen" ergreifen, falls Demonstranten hingerichtet würden.
Die Zahl der Todesopfer bei dem Brand in der Schweizer Bar Le Constellation in Crans-Montana am Neujahrstag ist auf 41 gestiegen, berichtete Sky News. Ein 18-jähriger Schweizer starb am Samstag in einem Zürcher Krankenhaus an den Verletzungen, die er sich bei dem Brand zugezogen hatte, so die Schweizer Staatsanwaltschaft. Mehr als 100 weitere Personen wurden bei dem Brand verletzt.
Al Jazeera berichtete, dass ein fünfjähriger Junge und sein Vater, Asylbewerber aus Ecuador, die im Rahmen der Einwanderungspolitik von Präsident Trump inhaftiert waren, in ihr Haus in Minnesota zurückgekehrt sind. Liam Conejo Ramos und sein Vater Adrian verbrachten 10 Tage im Dilley-Internierungslager, bis US-Bezirksrichter Fred Biery am Samstag ihre Freilassung anordnete.
Darüber hinaus zeigt ein neu veröffentlichtes Dokument, dass ein Mitarbeiter des verstorbenen US-Finanziers Jeffrey Epstein Pläne zur Verfolgung des Zugangs zu Libyens eingefrorenen Staatsvermögen entworfen hatte, berichtete Al Jazeera. Das Dokument, eine an Epstein gesendete E-Mail, wurde am Freitag vom US-Justizministerium veröffentlicht. In der E-Mail wurden finanzielle und rechtliche Möglichkeiten im Zusammenhang mit der politischen und wirtschaftlichen Unsicherheit in Libyen umrissen.
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