Notepad++ Ziel eines staatlich geförderten Hacks; RAG-Systeme unter der Lupe; Neues Insektizid erforscht
Ein ausgeklügelter Cyberangriff auf Notepad++-Benutzer wurde kürzlich aufgedeckt, während Unternehmen mit den Einschränkungen aktueller Retrieval-Augmented Generation (RAG)-Systeme zu kämpfen haben und Forscher Pilzlösungen zur Schädlingsbekämpfung untersuchen.
Notepad++-Benutzer waren Ziel eines staatlich geförderten Hackerangriffs, wie aus einer Sicherheitsmitteilung hervorgeht, die am 2. Februar 2026 von den Softwareentwicklern veröffentlicht wurde. Der Angriff umfasste eine Kompromittierung auf Ebene des Hosting-Providers, die es böswilligen Akteuren ermöglichte, Update-Traffic, der für notepad-plus-plus.org bestimmt war, abzufangen und umzuleiten. "Der genaue technische Mechanismus wird noch untersucht", heißt es in der Mitteilung, wobei betont wird, dass die Kompromittierung auf Ebene des Hosting-Providers und nicht durch Schwachstellen im Notepad++-Code selbst erfolgte. Der Datenverkehr von gezielt ausgewählten Benutzern wurde selektiv auf von Angreifern kontrollierte Server umgeleitet.
Im Bereich der künstlichen Intelligenz stehen Unternehmen vor Herausforderungen mit RAG-Systemen. Viele Organisationen stellen fest, dass Retrieval keine einfache Ergänzung zur Modellinferenz mehr ist, sondern eine "grundlegende Systemabhängigkeit", so VentureBeat. Fehler beim Retrieval können das Vertrauen, die Compliance und die betriebliche Zuverlässigkeit untergraben. Dippu Kumar Singh schrieb am 31. Januar 2026 für VentureBeat, dass "Standard-RAG-Pipelines Dokumente als flache Textketten behandeln" und oft Chunking mit fester Größe verwenden, das die Logik technischer Handbücher zerstört, indem es Tabellen zerschneidet und Bildunterschriften von Bildern trennt. Dies ist besonders problematisch für Branchen, die stark von Ingenieurwesen abhängig sind, wo Ingenieure feststellen, dass Bots Antworten auf spezifische Fragen zur Infrastruktur halluzinieren. Der Fehler liegt laut Singh "nicht im LLM. Der Fehler liegt in der Vorverarbeitung."
Unterdessen erforschen Forscher im Bereich der Schädlingsbekämpfung das Potenzial von Pilzen als zukünftiges Insektizid. Laut Ars Technica können bestimmte Pilzarten zur Beseitigung von holzzerstörenden Insekten wie Käfern, Termiten und Rossameisen eingesetzt werden und bieten eine potenzielle Alternative zu schädlichen Insektiziden. Der Buchdrucker (Ips typographus), der Fichten befällt, ist besonders anfällig. Diese Käfer nehmen Rinde mit einem hohen Gehalt an Phenolverbindungen auf, die die Bäume normalerweise vor pathogenen Pilzen schützen.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment