Junge und Vater nach öffentlicher Empörung aus ICE-Haft entlassen
Der fünfjährige Liam Conejo Ramos und sein Vater Adrian, Asylbewerber aus Ecuador, wurden nach einer richterlichen Anordnung, die ihre ursprüngliche Inhaftierung in Minnesota kritisierte, aus der Haft von Immigration and Customs Enforcement (ICE) in Texas entlassen. Mehrere Nachrichtenquellen berichteten über den Fall, der landesweite Empörung auslöste und die Komplexität der Einwanderungsdurchsetzung in den Vereinigten Staaten verdeutlichte.
Das Paar war laut Al Jazeera im Rahmen des von einigen als Präsident Trumps hartes Durchgreifen gegen Einwanderung bezeichneten Vorgehens 10 Tage lang inhaftiert gewesen. Liam wurde auf dem Heimweg vom Kindergarten festgenommen. US-Abgeordneter Joaquin Castro begleitete sie nach der richterlichen Anordnung nach Hause nach Minnesota, berichtete Al Jazeera.
Das Department of Homeland Security (DHS) beharrte darauf, dass Liam und sein Vater illegal in die USA eingereist seien, berichtete BBC World. Der Anwalt der Familie behauptete jedoch, dass sie die Asylprotokolle befolgt hätten. Das DHS erklärte auch, dass Liam nicht gezielt ins Visier genommen worden sei und dass seine Mutter sich geweigert habe, ihn nach der Verhaftung seines Vaters mitzunehmen, so Al Jazeera.
Der Fall stieß auf scharfe Kritik, wobei ein Richter das Vorgehen der Regierung zur Erreichung von Abschiebungsquoten als traumatisierend für Kinder verurteilte, berichtete BBC World. Time merkte an, dass der Fall widersprüchliche Darstellungen enthielt und Fragen zu den Praktiken der Einwanderungsdurchsetzung aufwarf.
DHS-Beamte bekräftigten ihr Engagement für die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze, auch wenn sie betonten, dass das Kind nicht gezielt ins Visier genommen wurde, berichtete Time. Der Fall von Liam Conejo Ramos und seinem Vater unterstreicht die anhaltenden Kontroversen um die Einwanderungspolitik und ihre Auswirkungen auf Familien, die in den Vereinigten Staaten Asyl suchen.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment