China vollstreckt Todesurteile gegen Mitglieder der Myanmar-Mafia inmitten internationaler Bedenken
China hat vier Mitglieder der Bai-Familien-Mafia hingerichtet, einem berüchtigten Verbrechersyndikat, das in Myanmar Betrugszentren betreibt, wie staatliche Medien unter Berufung auf BBC World berichten. Die Hinrichtungen waren Teil eines umfassenderen Vorgehens gegen Betrugsoperationen in Südostasien, die zahlreiche Opfer in die Falle gelockt haben.
Die vier hingerichteten Personen gehörten zu 21 Mitgliedern und Komplizen der Bai-Familie, die von einem Gericht in der Provinz Guangdong verurteilt wurden. Die Anklagen umfassten Betrug, Totschlag, Körperverletzung und andere Verbrechen, berichtete BBC World. Im vergangenen November verurteilte dasselbe Gericht fünf Personen, darunter den Patriarchen des Clans, Bai Suocheng, zum Tode. Bai Suocheng starb nach seiner Verurteilung an einer Krankheit, so staatliche Medien.
Die Hinrichtungen unterstreichen Chinas verstärkte Bemühungen zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität und zur Bekämpfung des Problems der in Nachbarländern betriebenen Betrugszentren. Diese Zentren sind in verschiedene betrügerische Aktivitäten verwickelt, die sich gegen Einzelpersonen sowohl innerhalb Chinas als auch international richten.
In anderen internationalen Nachrichten gab der französische Technologiekonzern Capgemini bekannt, dass er seine US-Tochtergesellschaft Capgemini Government Solutions verkaufen werde, nachdem er wegen seiner Zusammenarbeit mit der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) unter Druck geraten war, so BBC Business. Die Arbeit der Tochtergesellschaft umfasste die Ortung von Personen für ICE, was Empörung und Kritik von französischen Gesetzgebern auslöste. Die Entscheidung folgt auf eine verstärkte Kritik an den Methoden von ICE, insbesondere in Minnesota, sowie auf Proteste, die durch die tödliche Erschießung der US-Bürger Renee Nicole Good und Alex Pretti durch Grenzschutzbeamte in Minneapolis ausgelöst wurden, berichtete BBC Business.
Unterdessen ist eine Studie der Genfer Akademie für Internationales Humanitäres Recht und Menschenrechte zu dem Schluss gekommen, dass das Völkerrecht, das die Auswirkungen des Krieges begrenzen soll, an einem Wendepunkt steht, berichtete The Guardian. Die Studie, die 23 bewaffnete Konflikte der letzten 18 Monate umfasste, ergab, dass mehr als 100.000 Zivilisten getötet wurden und Folter und Vergewaltigung nahezu straflos begangen werden. Der Bericht hebt einen besorgniserregenden Trend der Missachtung des humanitären Völkerrechts in zeitgenössischen Konflikten hervor.
In Mexiko kündigte die Regierung eine Reihe von Maßnahmen zur Bekämpfung der industriellen Umweltverschmutzung an, nachdem Untersuchungen von The Guardian hohe Kontaminationswerte in der Nähe einer Fabrik zur Verarbeitung von US-Giftmüll im nördlichen Monterrey aufgedeckt hatten. Die Regierung plant die Umsetzung einer "umfassenden Reihe von Taktiken" und hat bereits Geldstrafen in Höhe von 4,8 Millionen gegen eine Anlage zur Verarbeitung von US-Giftmüll verhängt, so The Guardian.
Kuba steht unter zunehmendem Druck, da die Trump-Regierung ihre Politik verschärft, was möglicherweise zu einer "echten Blockade" führen könnte, berichtete The Guardian. Das Land erlebt bereits einen akuten Treibstoffmangel, und Experten warnen, dass eine vollständige Unterbrechung katastrophale Folgen für seine Infrastruktur hätte. Javier Peña und Ysil Ribas wurden von The Guardian zitiert, die seit 6 Uhr morgens vor einer Tankstelle in Havanna warteten, was die Schwere des Treibstoffmangels verdeutlicht.
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