Die Regierung von Präsident Donald Trump stand diese Woche im Mittelpunkt mehrerer Nachrichtenmeldungen, die von kulturellen Ereignissen bis hin zu politischen Entscheidungen reichten. Die Grammy Awards 2026 wurden zu einer Plattform für politische Statements, während Trump die Schließung des Kennedy Centers für Renovierungsarbeiten ankündigte und einen ehemaligen Kritiker in einem wichtigen Senatsrennen unterstützte.
Die 68. jährlichen Grammy Awards, die am Sonntag in der Crypto.com Arena in Los Angeles stattfanden, erlebten, wie mehrere Künstler ihre Plattform nutzten, um inmitten der laufenden Debatten über die Einwanderungspolitik ihre Unterstützung für Einwanderer zum Ausdruck zu bringen. Bad Bunny und Olivia Dean gehörten laut ABC News zu den Gewinnern, die sich zu Wort meldeten. Dean, die den Preis als beste neue Künstlerin gewann, wies auf die Einwanderungsgeschichte ihrer Familie hin und erklärte: "Ich stehe hier als Enkelin eines Einwanderers."
Fox News berichtete, dass Justin Bieber Aufmerksamkeit erregte, weil er während der Show in Unterwäsche auftrat und seinen Hit "Yukon" sang. Moderator Trevor Noah machte in seinem Eröffnungsmonolog auch einen Witz über Nicki Minajs Verbindung zu Präsident Trump und versicherte dem Publikum: "Nicki Minaj ist nicht hier."
In den politischen Nachrichten unterstützte Präsident Trump den ehemaligen Senator John E. Sununu aus New Hampshire in einem entscheidenden Senatsrennen, berichtete Fox News. Sununu, ein Republikaner, kandidiert, um einen blauen Sitz in einem Swing State zu erobern. Trotz Sununus früherer Kritik an Trump lobte der Präsident ihn als einen "America First Patriot", der "unermüdlich daran arbeiten wird, unsere America First Agenda voranzutreiben". Die Unterstützung erfolgte gegenüber einem anderen republikanischen Kandidaten, dem ehemaligen Senator Scott Brown.
Präsident Trump gab am Sonntag auch bekannt, dass das John F. Kennedy Center for the Performing Arts ab diesem Sommer für zwei Jahre für ein großes Rekonstruktionsprojekt geschlossen wird, wie die New York Times berichtete. Trump erklärte, das Ziel sei es, das "müde, kaputte und heruntergekommene Zentrum in die feinste Einrichtung für darstellende Künste seiner Art zu verwandeln". Die Entscheidung folgte auf eine Gegenreaktion von Künstlern, Mitwirkenden und Zuschauern und markierte eine Veränderung im Ansatz der Regierung gegenüber dem Zentrum.
Unterdessen hatte ein Dokumentarfilm mit dem Titel "Melania", der das Leben der First Lady in den 20 Tagen vor Präsident Trumps zweiter Amtszeit detailliert beschreibt, ein überraschend erfolgreiches Eröffnungswochenende. Fox News berichtete, dass der Dokumentarfilm die Erwartungen "übertroffen" habe und trotz niedriger Kritikerbewertungen und anfänglicher Misserfolgsprognosen das beste Eröffnungswochenende für einen Dokumentarfilm seit über einem Jahrzehnt verzeichnete. Der Hollywood Reporter bemerkte den unerwarteten Erfolg und erklärte: "Das hat niemand kommen sehen, wobei viele andeuteten, dass 'Melania' schon vor der Premiere ein Flop sei."
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