Laut BBC World räumte Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre ein, dass Kronprinzessin Mette-Marit im Umgang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein "schlechtes Urteilsvermögen" bewiesen habe. Das Eingeständnis erfolgte nach der Veröffentlichung neuer Dokumente durch das US-Justizministerium, aus denen hervorging, dass die Prinzessin zwischen 2011 und 2014 umfangreiche Kontakte zu Epstein hatte.
Die Enthüllung sorgte für Verlegenheit im norwegischen Königshaus, da sie mit dem Beginn des Prozesses gegen ihren Sohn in Oslo wegen 38 Anklagepunkten, darunter Vergewaltigung und Körperverletzung, zusammenfiel, so BBC World.
In anderen Nachrichten hat Präsident Donald Trump den ehemaligen Senator John E. Sununu aus New Hampshire für einen Senatssitz unterstützt, berichtete Fox News. Sununu, ein Republikaner, will bei den Wahlen 2026 seine frühere Position zurückerobern. Trump bezeichnete Sununu trotz dessen früherer Kritik als "America First Patriot", der "unermüdlich daran arbeiten wird, unsere America First Agenda voranzutreiben", so Fox News. Die Unterstützung erfolgte gegenüber dem ehemaligen Senator Scott Brown, der auch als einer von Trumps Botschaftern tätig war. Das Rennen gilt als entscheidend und könnte die Mehrheit im Senat bei den Zwischenwahlen bestimmen, so Fox News.
Unterdessen verteidigte Schauspieler John Lithgow seine Entscheidung, an der kommenden HBO-Serie mitzuwirken, die auf J.K. Rowlings "Harry Potter"-Büchern basiert, trotz der kontroversen Ansichten der Autorin zu Transgender-Themen, berichtete Fox News. Lithgow, der Albus Dumbledore spielen soll, erklärte, er nehme die Kritik "äußerst ernst", bezeichnete Rowlings Ansichten aber angesichts der Themen ihrer Fantasy-Reihe als "ironisch", so Fox News. Rowling steht wegen ihrer offenen Ablehnung der Transgender-Ideologie und ihrer Verteidigung von Räumen nur für Frauen in der Kritik, so Fox News.
In Syrien setzt sich Hind Kabawat, die einzige Ministerin des Landes, für Veränderungen ein, während die Nation ihren Übergang vom Krieg zum Frieden bewältigt, berichtete BBC World. Als Ministerin für Soziales und Arbeit in der Übergangsregierung sagte Kabawat: "Am ersten Tag fragte ich: 'Warum gibt es keine Frauen mehr?'" Sie betonte ihr Engagement, ihre eigene Strategie festzulegen und Fortschritte voranzutreiben, so BBC World. Sektiererische Gewalt hat die ersten Monate der Übergangsregierung überschattet, wobei Minderheitengemeinschaften den Regierungstruppen die Schuld geben, so BBC World. Kabawat war zuvor eine Oppositionsführerin im Exil, so BBC World.
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