Kontroverse um Epstein-Akten, Internetausfall im Iran und Amazons Dokumentarfilm
Die jüngsten Nachrichten wurden von der Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein, einem Internetausfall im Iran und der Performance von Amazons neuem Dokumentarfilm dominiert.
Die Veröffentlichung von Jeffrey Epstein-Akten durch das US-Justizministerium enthüllte, dass der in Ungnade gefallene Finanzier über ein Netzwerk ehemaliger britischer und israelischer Geheimdienstmitarbeiter auf 80 Milliarden Dollar an eingefrorenen libyschen Staatsgeldern zugreifen wollte, so Euronews. Eine in den Akten enthaltene E-Mail vom Juli 2011 enthüllte Pläne, die "politischen und wirtschaftlichen Turbulenzen" in Libyen auszunutzen, um eine/n zu identifizieren. Die Dokumente enthielten auch E-Mails, in denen behauptet wurde, Bill Gates habe sich eine Geschlechtskrankheit zugezogen und wollte Melinda heimlich Antibiotika geben. Gates wies die Anschuldigungen als "absolut absurd" zurück, so The Verge.
Unterdessen erlebte der Iran nach Ausbruch von Protesten Anfang Januar den längsten Internetausfall, so The Verge. Das iranische Regime schaltete das Internet ab, um die Ausbreitung der Proteste zu stoppen, aber die Proteste gingen trotz der Abschaltung weiter. Sarah Jeong von The Verge merkte an, dass die Internetabschaltung die Verbreitung von Informationen innerhalb und außerhalb des Iran verlangsamte.
In den Entertainment-Nachrichten übertraf Amazons Dokumentarfilm "Melania" über First Lady Melania Trump die Erwartungen an den Kinokassen und spielte am Eröffnungswochenende schätzungsweise 7,04 Millionen Dollar ein, so TechCrunch. Der Dokumentarfilm belegte am Wochenende insgesamt den dritten Platz hinter "Send Help" (20 Millionen) und "Iron Lung" (17,8 Millionen). Amazon zahlte 40 Millionen Dollar für den Erwerb von "Melania" und gibt Berichten zufolge 35 Millionen Dollar für die Werbung aus. Trotz der besseren Ergebnisse als in den Vorab-Schätzungen ist es unwahrscheinlich, dass er in den Kinos einen Gewinn erzielt.
In anderen Nachrichten berichtete Ars Technica über einen Machtkampf an den National Institutes of Health (NIH) um die Leitungsposten der Institute, da eine neue Präsidialverwaltung für die Besetzung von rund 4.000 Stellen in der riesigen Bürokratie der Bundesregierung zuständig ist.
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