Bill Gates weist "absurde" Anschuldigungen in neu veröffentlichten Epstein-Akten zurück
Bill Gates wies Anschuldigungen zurück, die in kürzlich veröffentlichten Dokumenten im Zusammenhang mit Jeffrey Epstein enthalten waren, und nannte sie laut The Verge "absolut absurd". Die vom Justizministerium veröffentlichten Dokumente enthielten E-Mails, die angeblich darauf hindeuteten, dass Gates sich eine Geschlechtskrankheit zugezogen habe und Melinda Gates heimlich Antibiotika geben wollte.
Die E-Mails, die Berichten zufolge von Epstein im Namen einer Person namens Boris entworfen wurden, die bei der Bill & Melinda Gates Foundation arbeitete, fügten der Überprüfung von Gates' Beziehung zu dem in Ungnade gefallenen Finanzier eine weitere Ebene hinzu. Berichte über Bill Gates' Verbindungen zu Jeffrey Epstein sind mit jeder Veröffentlichung von Dokumenten des Justizministeriums immer reißerischer geworden, so The Verge.
In anderen Microsoft-bezogenen Nachrichten hat Microsoft interne Änderungen an seinen KI-Codierungstools vorgenommen. Während Microsoft GitHub Copilot an seine Kunden verkauft, bevorzugt es intern zunehmend Claude Code, so Hacker News. Entwickler vergleichen seit Monaten die Stärken und Schwächen von Anthropic's Claude Code, Anysphere's Cursor und Microsoft's GitHub Copilot und suchen nach einem Gewinner. Obwohl es keinem einzelnen KI-Codierungstool gelingt, bei jeder Aufgabe, die Softwareentwickler täglich erledigen, das Beste zu sein, setzt sich Claude Code laut Hacker News zunehmend durch.
Microsoft scheint auch die aggressive Integration von Copilot in Windows 11 zurückzufahren, so Hacker News. Das Unternehmen sah sich mit Gegenreaktionen konfrontiert, nachdem es 2024 Windows Recall vorgestellt hatte, was Microsoft zwang, es um ein Jahr zu verschieben, um Sicherheits- und Datenschutzmängel zu beheben. Seitdem hat Microsoft Copilot-Buttons in In-Box-Apps wie File Explorer und Notepad platziert, selbst wenn die Implementierung schlecht ist, so Hacker News.
Unterdessen hat sich an den National Institutes of Health (NIH) ein Machtkampf um die Leitung der Institute verschärft, so Ars Technica. Wenn eine neue Präsidialverwaltung antritt, ist sie dafür verantwortlich, rund 4.000 Stellen zu besetzen, die über die riesige Bürokratie der Bundesregierung verteilt sind. Diese politischen Ernennungen helfen bei der Umsetzung der Agenda des Präsidenten und machen Regierungsbehörden zumindest theoretisch für gewählte Beamte verantwortlich, so Ars Technica.
In anderen Nachrichten berichtete Fortune darüber, wie Pfizer-CEO Albert Bourla seine Mitarbeiter aufforderte, Jahre der Impfstoffentwicklung und -herstellung in Monate zu komprimieren. Er wusste, dass die erste Reaktion Widerstand sein würde. Angesichts einer Aufgabe, die unrealistisch, ja sogar unmöglich erschien, würden die Teams das tun, was große Organisationen oft am besten können: ihre Intelligenz einsetzen, um zu erklären, warum es nicht geht, so Fortune. Vor Covid produzierte Pfizer jährlich etwa 200 Millionen Impfstoffdosen. Auf dem Höhepunkt der Pandemie musste die Produktion auf etwa 3 Milliarden Dosen pro Jahr gesteigert werden. Die Ausweitung der Produktion auf dieses Niveau war aus Bourlas Sicht genauso entmutigend wie die kurzfristige Entwicklung eines Impfstoffs, wenn nicht sogar noch mehr, so Fortune.
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