Die Regierung von Präsident Donald Trump sah sich diese Woche mit Kritik an mehreren Fronten konfrontiert, darunter Gesundheitspolitik, Menschenrechte und Einwanderung, während sie gleichzeitig die vorübergehende Schließung des Kennedy Centers wegen Renovierungsarbeiten ankündigte.
Bemühungen zur Ausweitung der Subventionen des Affordable Care Act (ACA) kamen im Kongress zum Stillstand und entfachten alte Streitigkeiten unter den Republikanern neu, so NPR News. Der überparteiliche Deal, der zu Beginn des Jahres zunächst vielversprechend schien, sah sich im Senat mit Unsicherheit konfrontiert.
Unterdessen kündigte Trump am Sonntag über Truth Social an, dass das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C., am 4. Juli für etwa zwei Jahre wegen Renovierungsarbeiten geschlossen werde, was mit dem 250. Jahrestag des Landes zusammenfällt, berichtete Time. Trump erklärte, die Entscheidung sei das Ergebnis einer einjährigen Überprüfung mit Auftragnehmern, Musikexperten, Kunstinstitutionen und Beratern. Diese Ankündigung erfolgte nach einer Reihe von Absagen von Künstlern, die in dem Veranstaltungsort auftreten sollten, im Anschluss an Führungswechsel und die Hinzufügung von Trumps Namen zu dem Raum im vergangenen Jahr, so Time.
Auch die Lage der Menschenrechte unter der Trump-Regierung geriet in die Kritik. Time argumentierte, dass die "regelbasierte Ordnung, die dazu beigetragen hat, die Menschenrechte durchsetzbar zu machen, aufgrund des Drucks der Trump-Regierung sowie der Aktionen Chinas und Russlands schnell zerfällt". Der Artikel legte nahe, dass eine neue "dauerhafte Menschenrechtsallianz" erforderlich sei, um die Kernnormen zu verteidigen.
Vox untersuchte gegensätzliche Perspektiven auf Trumps Einfluss. Ein Artikel deutete an, dass Trumps Ego unbeabsichtigt die Demokratie retten könnte, und nannte Minnesota als potenziellen Entwurf, um ein Abgleiten in den Autoritarismus zu verhindern. Der Artikel merkte an, dass Trump "häufig autoritärer Ambitionen beschuldigt wird", ein Image, das er manchmal "zu genießen scheint". Ein anderer Vox-Artikel argumentierte jedoch, dass Trump sein grösstes politisches Kapital, die Massendeportation, in eine Belastung verwandelt habe. Der Artikel merkte an, dass Trump bei seinem Start der Deportationskampagne im Januar 2025 zunächst die Unterstützung der Öffentlichkeit hatte, ein krasser Gegensatz zur Situation unter der Biden-Regierung.
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