Marius Borg Høiby, Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, wird sich diese Woche vor dem Amtsgericht Oslo wegen Vergewaltigung verantworten müssen. Der Prozess beginnt am Dienstag. Høiby wurde im vergangenen Sommer nach einer langen Untersuchung angeklagt. Ihm werden mehrere Straftaten zur Last gelegt, darunter Vergewaltigung und gewalttätiges Verhalten.
Die Behörden verhafteten Høiby im Jahr 2024 mehrfach. Die Vorwürfe gegen ihn häuften sich im Laufe der Zeit. Die Staatsanwaltschaft wirft Høiby sexuelle Nötigung und bedrohliches Verhalten gegenüber ehemaligen Partnerinnen vor. Die mutmaßlichen Vorfälle ereigneten sich zwischen 2018 und Ende 2024.
Der Prozess fällt mit der erneuten Überprüfung des früheren Kontakts von Kronprinzessin Mette-Marit zu Jeffrey Epstein zusammen. Neu veröffentlichte Epstein-Dokumente erwähnen sie hunderte Male. Høiby gehört nicht zum königlichen Haushalt. Er hat keine offizielle Funktion.
Der Fall geht auf eine polizeiliche Untersuchung zurück, die nach Bekanntwerden von Anschuldigungen eingeleitet wurde. Høiby befand sich während der Ermittlungen nicht in Haft.
Das Amtsgericht Oslo wird ab Dienstag Beweismittel und Zeugenaussagen anhören. Der Ausgang des Prozesses bleibt ungewiss.
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