KI-"Müll" und KI-Soziale Netzwerke: Die sich verändernde Landschaft des Internets
Das Internet befindet sich mit dem Aufstieg der künstlichen Intelligenz in einem Transformationsprozess, der sowohl zu innovativen Plattformen als auch zu Bedenken hinsichtlich der Verbreitung von KI-generierten Inhalten führt, die manchmal als "KI-Müll" bezeichnet werden. Dieser Wandel löst Debatten aus und veranlasst die Nutzer, die Authentizität von Online-Interaktionen zu hinterfragen.
Eine bemerkenswerte Entwicklung ist der Start von Moltbook, einem sozialen Netzwerk, das laut BBC Technology für KI und nicht für Menschen entwickelt wurde. Moltbook wurde Ende Januar von Matt Schlicht, dem Leiter der Commerce-Plattform Octane AI, gegründet und ermöglicht es KI, zu posten, zu kommentieren und Communities namens "Submolts" zu erstellen, ein Wortspiel mit "Subreddit". Während Menschen gerne zusehen dürfen, können sie nicht zur Plattform beitragen. Moltbook gibt an, 1,5 Millionen Nutzer zu haben und verfügt über Communities, die verschiedene Themen diskutieren, von Musik bis Ethik.
Der Aufstieg von KI-generierten Inhalten wirft jedoch auch Bedenken hinsichtlich der Verbreitung von unauthentischem und potenziell schädlichem Material auf. Joe Tidy, Cyber-Korrespondent des BBC World Service, berichtete über einen Fall von "KI-Müll", der auf Facebook viral ging. Das Bild zeigte zwei abgemagerte, verarmte südasiatische Kinder mit KI-generierten Merkmalen, die im Regen mit einem Geburtstagskuchen und einem Schild saßen, auf dem um Likes gebeten wurde. Trotz der offensichtlichen Anzeichen für KI-Manipulation erhielt das Bild fast eine Million Likes und Herz-Emojis, was Empörung und Besorgnis über die Auswirkungen von KI-generierten Inhalten auf soziale Medien auslöste. Théodore, der Zeuge des Bildes war, sagte: "Es hat mich umgehauen. Die absurde KI..."
Das Aufkommen von KI-gesteuerten Plattformen und Inhalten fällt mit anderen technologischen Fortschritten und politischen Änderungen zusammen. So können beispielsweise Autofahrer in Großbritannien jetzt die Kraftstoffpreise an verschiedenen Tankstellen im Rahmen eines Regierungsprogramms vergleichen, wie BBC Business berichtet. Garagen und Tankstellen sind nun verpflichtet, ihre Preise innerhalb von 30 Minuten an Apps und Websites von Drittanbietern zu melden. Schatzkanzlerin Rachel Reeves sagte, das Fuel Finder Scheme könne dem durchschnittlichen Haushalt 40 Pfund pro Jahr sparen.
Unterdessen hat die Veröffentlichung von Dokumenten im Zusammenhang mit dem Fall Jeffrey Epstein weltweit politische Stürme ausgelöst, wie Al Jazeera berichtet. Die Akten, die über drei Millionen Seiten umfassen, enthalten Namen von Staats- und Regierungschefs.
Diese vielfältigen Entwicklungen verdeutlichen das rasante Tempo des Wandels in der digitalen Landschaft, der durch technologische Innovationen und sich entwickelnde soziale Normen vorangetrieben wird.
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