Open-Source-KI-Agent OpenClaw gewinnt an Zugkraft und wirft gleichzeitig Sicherheitsbedenken auf
Ein Open-Source-KI-Agent namens OpenClaw gewinnt in Tech-Kreisen an Popularität, aber sein Zugriff auf die Computer und Konten der Benutzer hat laut The Verge Sicherheitsbedenken geweckt. Der KI-Agent, früher bekannt als Clawdbot und Moltbot, ermöglicht es Benutzern, über Messaging-Apps wie WhatsApp, Telegram, Signal, Discord und iMessage zu interagieren, wodurch er in der Lage ist, selbstständig Erinnerungen zu verwalten, E-Mails zu schreiben oder Tickets zu kaufen.
OpenClaw läuft auf dem eigenen Computer des Benutzers und führt Aufgaben selbstständig aus. Benutzer gewähren dem KI-Agenten Zugriff auf ihren gesamten Computer und ihre Konten, was im Falle eines Konfigurationsfehlers oder einer Sicherheitslücke zu katastrophalen Folgen führen könnte, berichtete The Verge. Ein Cybersicherheitsforscher entdeckte, dass einige Konfigurationen private Nachrichten, Kontoanmeldeinformationen und API-Schlüssel, die mit OpenClaw verknüpft sind, im Web offenlegten.
In verwandten Nachrichten hat OpenAI am Montag eine neue Desktop-Anwendung für sein künstliches Intelligenz-Codiersystem Codex für macOS auf den Markt gebracht, berichtete VentureBeat. Die Codex-App fungiert als "Kommandozentrale für Agenten", die es Entwicklern ermöglicht, mehrere Codierungsaufgaben gleichzeitig zu delegieren, sich wiederholende Arbeiten zu automatisieren und KI-Systeme zu überwachen, die bis zu 30 Minuten lang selbstständig laufen können, bevor sie fertigen Code zurückgeben, so VentureBeat. Sam Altman, Chief Executive von OpenAI, sagte in einem Pressegespräch mit VentureBeat: "Dies ist das beliebteste interne Produkt, das wir je hatten."
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