Fernández gewinnt Präsidentschaftswahl in Costa Rica und lenkt Lateinamerika weiter nach rechts
Laut The Guardian gewann Laura Fernández von der Partei Souveränes Volk die Präsidentschaftswahl in Costa Rica mit einem Erdrutschsieg, was eine Verschiebung nach rechts in der lateinamerikanischen Politik markiert. Die rechtsgerichtete Populistin sicherte sich die Präsidentschaft, nachdem sie mit einer Plattform zur Bekämpfung der zunehmenden Gewalt im Zusammenhang mit dem Kokainhandel Wahlkampf geführt hatte.
Álvaro Ramos, ein Mitte-Rechts-Ökonom und Fernández' schärfster Rivale, räumte seine Niederlage ein, als die Wahlergebnisse deutlich wurden, berichtete The Guardian. Fernández' Sieg signalisiert eine potenzielle Richtungsänderung für Costa Rica mit einem Fokus auf die Bekämpfung der Drogenkriminalität.
In anderen Nachrichten aus aller Welt wurde in Italien eine neue Gebühr für Touristen eingeführt, die sich dem Trevi-Brunnen nähern möchten. Laut Al Jazeera müssen Besucher nun zwei Euro (2,36 USD) bezahlen, um sich dem Brunnen zu nähern und Münzen hineinzuwerfen. Beamte gaben an, dass die Gebühr voraussichtlich bis zu sechs Millionen Euro (7,1 Millionen USD) einbringen wird, um zur Erhaltung des historischen Wahrzeichens in Rom beizutragen.
In den Vereinigten Staaten wurden unterdessen der fünfjährige Liam Ramos und sein Vater aus einer Einwanderungshaftanstalt entlassen. Al Jazeera berichtete, dass ein Richter ihre Freilassung anordnete und ICE-Agenten beschuldigte, Kinder bei der Verfolgung der Abschiebungsquoten der Trump-Regierung zu traumatisieren.
Auch Diskussionen über Strategien zur Bekämpfung der Kokainproduktion in Kolumbien sind im Gange. Während sich der kolumbianische Präsident Gustavo Petro auf ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump in Washington vorbereitet, ist seine Anti-Drogen-Strategie in die Kritik geraten, wie Al Jazeera feststellte. Der Fokus liegt darauf, wie die riesigen Kokainplantagen Kolumbiens am besten entwurzelt werden können.
In Gaza bleibt die Situation weiterhin katastrophal. Ghada Ageel, Professorin für Politikwissenschaft, schrieb für Al Jazeera über die Nöte der Familien in der Region. Sie hob den Fall des neunjährigen Jamal hervor, der gelähmt ist und ein Medikament namens Baclofen benötigt, um heftige Krämpfe zu kontrollieren. Laut Ageel kann das plötzliche Absetzen von Baclofen schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben, was die ohnehin schon immensen Herausforderungen für Familien in Gaza noch verstärkt. Shaima, Jamals Mutter, kontaktierte Ageel aus dem Zelt der Familie in al-Mawasi.
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