Internationaler Nachrichtenüberblick: Murmeltiertag, Königlicher Skandal und Kulturelle Kontroversen
Mehrere internationale Schlagzeilen machten heute die Runde, von traditionellen Feierlichkeiten über rechtliche Probleme bis hin zu kulturellen Auseinandersetzungen.
In Pennsylvania sah Punxsutawney Phil seinen Schatten und sagte laut Euronews sechs weitere Wochen Winter voraus. Damit wurde die jährliche Tradition des Murmeltiertags begangen, die bis ins Jahr 1887 zurückreicht. Die Veranstaltung, die in Gobblers Knob stattfindet, zieht jedes Jahr Zehntausende von Menschen an und hat ihre Wurzeln in europäischen landwirtschaftlichen Bräuchen.
Unterdessen wurde Marius Borg Høiby, 29, der Stiefsohn des norwegischen Kronprinzen, am Sonntag in Oslo von der Polizei festgenommen, wie Euronews berichtete. Ihm wird vorgeworfen, eine Frau angegriffen, sie mit einem Messer bedroht und gegen eine einstweilige Verfügung verstoßen zu haben. Høiby soll am Dienstag vor dem Bezirksgericht Oslo erscheinen und sich wegen 38 Straftaten verantworten, darunter vier mutmaßliche Vergewaltigungen und Angriffe auf ehemalige Partnerinnen. Diese Verhaftung erfolgt kurz nachdem neu veröffentlichte US-Dokumente enthüllten, dass Høibys Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, zwischen 2011 und 2014 umfangreichen Kontakt zu dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hatte, so Euronews.
In Rom haben die Stadtbehörden eine Gebühr von zwei Euro für einen näheren Zugang zum Trevi-Brunnen eingeführt, wie Euronews mitteilte. Die Maßnahme zielt darauf ab, Menschenmassen zu bewältigen und lokale Museen zu finanzieren. Zeitgesteuerte Tickets sollen den Zugang regeln und sich an Touristen richten, die ungestörte Fotos des Barock-Wahrzeichens suchen, das durch "La Dolce Vita" berühmt wurde. Die Stadtbehörden gehen davon aus, dass die Tickets mehrere Millionen Euro für die Instandhaltung einbringen werden. Erste Aufnahmen zeigten kleinere Menschenmengen, die posierten und Fotos machten, ohne von anderen bedrängt zu werden.
In Washington D.C. kündigte Präsident Donald Trump Pläne zur zweijährigen Schließung des Kennedy Centers an, was Kontroversen auslöste, wie Sky News berichtete. Trump erklärte, das Gebäude sei "baufällig". Kritiker behaupten jedoch, die Schließung diene dazu, von den Absagen abzulenken, die auf seine Entscheidung folgten, das Denkmal in JFK umzubenennen. Das nationale Kulturzentrum, das 1971 eröffnet wurde, wurde vom Kongress nach Präsident John F. Kennedy als "lebendiges Denkmal" für den ermordeten Präsidenten benannt.
In anderen Nachrichten entschuldigte sich FIFA-Chef Gianni Infantino bei britischen Fußballfans, nachdem er gescherzt hatte, dass "zum ersten Mal in der Geschichte... kein Brite während einer Weltmeisterschaft verhaftet wurde. Stellen Sie sich vor! Das ist etwas wirklich Besonderes", so Sky News. Die Football Supporters' Association kritisierte den Kommentar als "billigen Witz". Infantino bestand darauf, dass Trump einen Friedensnobelpreis verdient habe.
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