Gazas Rafah-Grenze inmitten von Kontroversen wieder geöffnet, Pakistan droht mit Boykott des T20 World Cups
Der Grenzübergang Rafah zwischen Gaza und Ägypten wurde am Montag, dem 2. Februar 2026, wieder geöffnet, nachdem er nach Angaben der Vereinten Nationen von israelischen Behörden für fast zwei Jahre geschlossen worden war. Die Wiedereröffnung verlief jedoch alles andere als reibungslos, da nur eine Handvoll Patienten die Grenze überqueren konnten. In der Welt des Sports drohte Pakistan unterdessen mit einem Boykott seines T20 World Cup-Spiels gegen Indien, wodurch ein Punkteverlust riskiert würde.
Stephane Dujarric, ein Sprecher der UN, erklärte, die Organisation begrüße die Wiedereröffnung. Trotz der Begrüßung durch die UN berichtete Sky News, dass von den Tausenden in Gaza, die dringend medizinische Hilfe benötigen, nur fünf Personen erfolgreich nach Ägypten einreisen konnten, um sich behandeln zu lassen.
Laut Adam Parsons, dem Nahost-Korrespondenten von Sky News, verlief die Wiedereröffnung des Übergangs alles andere als reibungslos. Während die israelischen Behörden zunächst angaben, die Grenze würde am Morgen für Zivilisten geöffnet sein, fanden die ersten Überquerungen erst bei Sonnenuntergang statt.
In anderen Nachrichten gab Pakistan bekannt, dass es möglicherweise sein T20 World Cup-Spiel gegen Indien boykottieren werde, das für den 15. Februar in Sri Lanka geplant ist, wie Al Jazeera berichtete. Diese Entscheidung folgt auf den Ausschluss von Bangladesch aus dem Turnier und erneute Anschuldigungen wegen Doppelmoral beim International Cricket Council.
Unabhängig davon führten die Stadtbehörden in Rom eine Gebühr von zwei Euro für einen näheren Zugang zum Trevi-Brunnen ein, wie Euronews berichtete. Die Gebühr soll die großen Menschenmengen bewältigen und Einnahmen für lokale Museen generieren. Zeitgesteuerte Tickets werden den Zugang zu der beliebten Touristenattraktion regeln. Laut Euronews zielt die Maßnahme auf Touristen ab, die ungehinderte Fotos von dem Barock-Wahrzeichen machen möchten, wobei frühe Aufnahmen kleinere Menschenmengen und einfachere Fotomöglichkeiten zeigen. Die Stadtbehörden erwarten, dass die zeitgesteuerten Tickets mehrere Millionen Euro für die Instandhaltung einbringen werden.
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