Notepad++-Nutzer nach Supply-Chain-Attacke zur Aktualisierung aufgefordert
Notepad++, ein weit verbreiteter Texteditor, wurde sechs Monate lang im Rahmen einer Supply-Chain-Attacke kompromittiert, wodurch mutmaßliche chinesische staatlich geförderte Hacker in die Lage versetzt wurden, Backdoor-Versionen an ausgewählte Nutzer zu verteilen. Der Angriff, über den zuerst mehrere Nachrichtenquellen, darunter Ars Technica, berichteten, umfasste manipulierte Update-Kanäle und warf ernsthafte Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Software-Updates auf.
Die kompromittierten Versionen von Notepad++ wurden über diese manipulierten Update-Kanäle verteilt und zielten auf bestimmte Einzelpersonen oder Organisationen ab. Ars Technica bezeichnete den Angriff als "DEVELOPING" und forderte Notepad++-Nutzer auf, "ACT NOW!".
Der Vorfall verdeutlichte die Anfälligkeit von Software-Update-Mechanismen und das Potenzial für die gezielte Verbreitung von Malware. Berichten zufolge verteilten die Hacker, bei denen es sich vermutlich um staatlich geförderte Akteure handelt, Backdoor-Versionen der Software.
In verwandten Nachrichten wurde auch ein separates Problem bezüglich der Mattermost-Plattform ans Licht gebracht. Ein Nutzer auf Hacker News eröffnete Issue 8886 und merkte an, dass die LIZENZ für Mattermost "möglicherweise zur Nutzung von Quellcode lizenziert ist" und wies auf eine potenziell "falsche Lizenzvergabe" hin. Der Nutzer verlinkte auf die Datei LICENSE.txt im GitHub-Repository von Mattermost. Obwohl dies scheinbar nicht mit dem Notepad++-Angriff zusammenhängt, unterstrich der Vorfall die Bedeutung der Sicherheit der Software-Lieferkette und der Lizenzprüfung.
Benutzern wird geraten, sicherzustellen, dass sie die neueste Version von Notepad++ von der offiziellen Website ausführen, um das Infektionsrisiko zu minimieren. Weitere Untersuchungen der Notepad++-Sicherheitsverletzung sind im Gange.
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