Kennedy Center wird aufgrund von Regierungsstillstand und KI-Bedenken für zwei Jahre geschlossen
Das John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington, D.C., wird voraussichtlich ab dem 4. Juli für etwa zwei Jahre wegen umfangreicher Bau- und Revitalisierungsarbeiten geschlossen, wie Präsident Trump am Sonntag bekannt gab. Das Projekt, dessen Kosten auf rund 200 Millionen Dollar geschätzt werden, umfasst einen kompletten Neubau des Zentrums, wobei der Präsident laut CBS News klarstellte, dass die bestehende Stahlkonstruktion und etwas Marmor wiederverwendet werden.
Die Ankündigung erfolgt inmitten eines teilweisen Regierungsstillstands, der sich nun im dritten Tag befindet und durch eine Pattsituation bei der Finanzierung der Einwanderungsdurchsetzung ausgelöst wurde, wie ABC News berichtete. Tausende von Mitarbeitern der Federal Aviation Administration wurden in Zwangsurlaub geschickt, und fast 14.000 Fluglotsen arbeiten ohne Bezahlung. Hardliner der GOP drohen, eine mögliche Abstimmung zur Wiedereröffnung der Regierung zu torpedieren, was die Situation verschärft.
Der Shutdown und die Schließung des Kennedy Centers fallen mit einer wachsenden nationalen Debatte über die Einwanderungspolitik und den rasanten Fortschritt der künstlichen Intelligenz zusammen. Bei den Grammy Awards 2026 nutzten mehrere Künstler, darunter Bad Bunny und Olivia Dean, ihre Plattform, um ihre Unterstützung für Einwanderer zum Ausdruck zu bringen, wie ABC News feststellte. Dean würdigte bei der Entgegennahme des Preises als beste Nachwuchskünstlerin die Einwanderungsgeschichte ihrer Familie und erklärte: "Ich stehe hier oben als Enkelin eines Einwanderers."
Unterdessen ergab eine aktuelle Umfrage von Fox News, dass 6 von 10 registrierten Wählern glauben, dass der Einsatz von künstlicher Intelligenz in den Vereinigten Staaten zu schnell voranschreitet, und dass sie wenig Vertrauen in die Fähigkeit der Bundesregierung haben, sie wirksam zu regulieren. Die Umfrage ergab, dass nur 3 von 10 Wählern das Tempo der KI-Entwicklung für angemessen halten.
In anderen Nachrichten äußerte sich Hollywood-Regisseur Brett Ratner zu Spekulationen über ein Foto von ihm mit Jeffrey Epstein, das kürzlich in einer Aktenfreigabe des Justizministeriums veröffentlicht wurde. Ratner sagte gegenüber Fox News Digital, dass das Foto vor etwa 20 Jahren auf einer Veranstaltung aufgenommen wurde, auf der er mit seiner damaligen Verlobten anwesend war. "Vor etwa 20 Jahren hatte ich eine Freundin... Wir gingen zu einer Veranstaltung, und wir saßen auf der Couch, und das Foto wurde auf dieser Veranstaltung aufgenommen", erklärte Ratner.
Die Schließung des Kennedy Centers wird die darstellende Kunstszene in Washington, D.C., für die Dauer der Bauarbeiten voraussichtlich beeinträchtigen. Das volle Ausmaß des Revitalisierungsprojekts und seine langfristigen Auswirkungen bleiben abzuwarten.
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