Globale Entwicklungen entfalten sich: Eingeschränkter Zugang in Rafah, französischer Haushalt verabschiedet und wirtschaftliche Bedenken geäußert
Entwicklungen rund um den Globus sorgten am Montag, dem 2. Februar 2026, für Schlagzeilen, von eingeschränktem Zugang am Rafah-Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten über die Verabschiedung des lang erwarteten französischen Haushalts bis hin zu Warnungen vor einer Verschiebung hin zu einem "Techno-Feudalismus".
Die Wiedereröffnung des Rafah-Grenzübergangs erwies sich laut Sky News als alles andere als unkompliziert. Obwohl israelische Behörden zunächst angekündigt hatten, der Übergang sei für Zivilisten geöffnet, gelang es bis zum Sonnenuntergang nur einer Handvoll Personen, konkret fünf Personen aus Gaza, die dringend medizinische Hilfe benötigten, nach Ägypten zu gelangen. Adam Parsons, Nahost-Korrespondent von Sky News, wies auf die Unvermeidlichkeit von Komplikationen im Zusammenhang mit dem Übergang hin.
In Frankreich wurde der Staatshaushalt 2026 nach monatelanger politischer Blockade am Montagabend endgültig verabschiedet, wie Euronews berichtete. Dies geschah, nachdem zwei Misstrauensanträge im Parlament abgelehnt worden waren, die als Reaktion auf die Entscheidung von Premierminister Sébastien Lecornu eingebracht wurden, Artikel 49.3 der Verfassung anzuwenden. Diese verfassungsrechtliche Maßnahme erlaubt es der Regierung, Gesetze ohne Abstimmung durch die Parlamentsabgeordneten zu verabschieden. Ein Antrag wurde von der rechtsextremen Nationalen Sammlungsbewegung eingebracht, der andere von linken Parteien.
Unterdessen warnte der ehemalige griechische Finanzminister Yanis Varoufakis, dass der Kapitalismus bereits beendet sei und die Welt in eine Ära des "Techno-Feudalismus" eingetreten sei, in der große Technologieunternehmen eine beispiellose Macht über das menschliche Verhalten ausüben. In einem Gespräch mit Euronews nach seinem Panel auf dem Web Summit Qatar deutete Varoufakis an, dass Debatten über den Kapitalismus am Thema vorbeigingen und dass die Welt auf eine weitere Krise wie 2008 zusteuern könnte, die durch den Aufstieg von Stablecoins und mächtigen Technologieplattformen ausgelöst wird.
Im Iran löste eine Sendung auf Ofogh TV, einem Sender, der den Islamischen Revolutionsgarden nahesteht, landesweite Empörung aus, da darin während der Januar-Proteste getötete Demonstranten verspottet wurden, wie Euronews berichtete. In der Sendung mit dem Titel "Khat-Khati" (Gekritzel) deutete ein Fernsehmoderator spöttisch an, die Islamische Republik habe die Leichen an kalten Orten aufbewahrt, falls die USA oder Israel den Iran später angreifen sollten. Die Staatsanwaltschaft von Teheran hat inzwischen Anklage gegen den Direktor, das Produktionsteam und den Moderator von Ofogh TV erhoben.
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