"Today" Show Moderatorin Savannah Guthries Mutter vermisst; Behörden untersuchen Goldbarren-Betrug und Clinton-Aussage
Behörden in Arizona untersuchten das Verschwinden von Nancy Guthrie, Mutter der "Today" Show Moderatorin Savannah Guthrie, als mögliche Entführung, während Bundes- und Landesbeamte die Schließung illegaler Callcenter im Zusammenhang mit einem Multi-Millionen-Dollar-Goldbarren-Betrug bekannt gaben. Unterdessen erklärten sich der ehemalige Präsident Bill Clinton und die ehemalige Außenministerin Hillary Clinton bereit, vor dem House Oversight Committee auszusagen, was zu einer Neubewertung der Missachtungsanträge gegen sie führte.
Das Pima County Sheriff's Department behandelte Nancy Guthries Verschwinden als Verbrechen, so Sheriff Chris Nanos. "Ich glaube, sie wurde entführt, ja", sagte Nanos am Montag gegenüber CBS News. "Sie ist nicht von dort weggegangen. Sie ist nicht freiwillig gegangen." Nanos forderte die Nachbarn auf, das Videomaterial von Überwachungskameras zu überprüfen und erklärte: "Wir haben im Haus einige Dinge gesehen, die uns beunruhigt haben." Er forderte die Öffentlichkeit außerdem auf, Fotos oder Videos zu machen, wenn sie glaubten, Nancy Guthrie gesehen zu haben, und die Behörden zu benachrichtigen.
In anderen Nachrichten gaben die Behörden von Maryland und die Bundesbehörden am Montag die Schließung von drei indischen Callcentern bekannt, die in einen Goldbarren-Betrug verwickelt waren. Laut ABC News soll die Operation durch Überweisungen, Kryptowährungen und Goldbarren-Systeme fast 50 Millionen Dollar von mehr als 600 Opfern in den USA erbeutet haben. Sechs mutmaßliche Anführer des Betrugs wurden verhaftet. Die Ermittlungen ergaben, dass Betrüger mit steigendem Goldwert als legitime Händler auftraten, was die Behörden dazu veranlasste, sie als "Gold-Gauner" zu bezeichnen.
Auf dem Capitol Hill überdachte das House Oversight Committee die Missachtungsanträge gegen Bill und Hillary Clinton, nachdem diese sich zu nicht-öffentlichen Vernehmungen im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen Jeffrey Epstein bereit erklärt hatten. Das Anwaltsteam der Clintons teilte dem Ausschuss am Montag mit, dass der ehemalige Präsident und die ehemalige Außenministerin an einvernehmlich vereinbarten Terminen zu Vernehmungen erscheinen würden, so CBS News. Der republikanische Abgeordnete James Comer aus Kentucky, der dem Aufsichtsgremium vorsitzt, bestätigte die Vereinbarung. Ein Clinton-Sprecher, Angel Ureña, postete auf X: "Sie haben nach bestem Wissen und Gewissen verhandelt. Sie nicht. Sie haben Ihnen unter Eid gesagt, was sie tun würden." Es wurde erwartet, dass das Repräsentantenhaus bereits am Mittwoch über die Missachtungsanträge abstimmen würde, bevor die Einigung erzielt wurde, so ABC News.
Discussion
AI Experts & Community
Be the first to comment