Globale Landschaft im Wandel angesichts steigender Spannungen in Technologie und Geopolitik
Laut verschiedenen Nachrichtenquellen ist die Welt Anfang 2026 von rasanten technologischen Fortschritten, eskalierenden geopolitischen Spannungen und wachsenden gesellschaftlichen Bedenken geprägt. Der Markt für Elektrofahrzeuge (EV) boomt, die Zukunft von Technologieberufen ist ungewiss, das Konfliktpotenzial im Nahen Osten droht, die Quantencomputerforschung schreitet voran und Städte kämpfen mit der Durchsetzung von Einwanderungsbestimmungen.
Die Verbreitung von Elektrofahrzeugen setzte ihren rasanten Aufstieg weltweit fort, wobei Elektrofahrzeuge laut MIT Technology Review über ein Viertel der Neuwagenverkäufe im Jahr 2025 ausmachten. Dies stellt einen deutlichen Anstieg gegenüber weniger als 5 % im Jahr 2020 dar. Einige Regionen verzeichneten sogar noch höhere Akzeptanzraten, wobei batterieelektrische oder Plug-in-Hybridfahrzeuge mehr als 50 % der Neuwagenverkäufe in China ausmachten. Auch in Europa verkauften sich rein elektrische Fahrzeuge im Dezember besser als benzinbetriebene. Die Vereinigten Staaten hinkten jedoch hinterher und verzeichneten einen leichten Umsatzrückgang gegenüber 2024.
In der Zwischenzeit warf der Aufstieg der künstlichen Intelligenz einen Schatten auf den Arbeitsmarkt im Technologiesektor. Die Beschäftigung in der Computerprogrammierung in den USA erreichte den niedrigsten Stand seit 1980, da Unternehmen zunehmend Aufgaben automatisierten, berichtete Fortune. Einige Unternehmen, wie Anthropic, setzten bereits KI für 100 % ihrer Programmierung ein. Yamini Rangan, die CEO von HubSpot, einem 15-Milliarden-Dollar-Softwareunternehmen, gab zu, dass sie nicht weiß, wie Jobs in einer KI-gestützten Zukunft aussehen werden, selbst in nur zwei Jahren. "Wenn sich die Dinge jedes Jahrzehnt weiterentwickeln, werden neue Jobs entstehen", sagte Rangan im Silicon Valley Girl Podcast. "Man kann nicht einmal für einen Job planen, der in 10 Jahren, oder in 20 Jahren, oder auch nur in fünf Jahren existieren wird."
Die geopolitischen Spannungen blieben hoch, da der Iran warnte, dass ein US-Angriff einen regionalen Krieg auslösen würde, so NPR. Ali Vaez, der Iran-Projektdirektor der International Crisis Group, diskutierte die Zukunft des Landes in der NPR-Sendung Morning Edition. Diese Warnung erfolgte, nachdem Präsident Trump eine Armada in den Nahen Osten geschickt hatte.
Im Bereich des Quantencomputings berichtete Nature über Fortschritte bei der langlebigen Fernvernetzung von Ionen für skalierbare Quantenrepeater. Quantennetzwerke, die Quantenkommunikation, Quantenmetrologie und verteiltes Quantencomputing integrieren, könnten eine sichere und effiziente Informationsübertragung, hochauflösende Sensorik und eine exponentielle Beschleunigung der Informationsverarbeitung ermöglichen. Der exponentielle Photonenverlust in Glasfasern verhindert jedoch eine effiziente und deterministische Verschränkungsverteilung, was Quantenrepeater zu einer vielversprechenden Lösung macht.
Im Inland kämpften Städte in den gesamten USA mit der Durchsetzung von Einwanderungsbestimmungen. Time berichtete, dass die "ICE Out"-Bewegung an Dynamik gewann, da Städte als Reaktion auf die Politik der Trump-Administration Maßnahmen ergriffen. Der Bürgermeister von Minneapolis, Jacob Frey, warnte auf der U.S. Conference of Mayors in Washington, D.C., seine Amtskollegen vor dem Druck, dem sie ausgesetzt seien. "Wir stehen an vorderster Front eines sehr wichtigen Kampfes", sagte Frey. "Wenn wir uns nicht zu Wort melden, wenn wir nicht heraustreten, wird es Ihre Stadt sein, die als nächste an der Reihe ist." Er sprach im Nachgang zu tödlichen Schießereien in Minneapolis.
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