Hier ist ein Nachrichtenartikel, der die bereitgestellten Informationen zusammenfasst:
Internationales Recht unter Druck, da Konflikte eskalieren; Begrenzte Hilfe erreicht Gaza
Das internationale Recht, das die Auswirkungen von Kriegen mildern soll, nähert sich einem Wendepunkt, da Konflikte auf der ganzen Welt toben, so eine neue Studie der Genfer Akademie für Internationales Humanitäres Recht und Menschenrechte. Die Studie, die 23 bewaffnete Konflikte in den letzten 18 Monaten umfasst, schätzt, dass über 100.000 Zivilisten getötet wurden, wobei Folter und Vergewaltigung nahezu straflos begangen werden. Unterdessen durfte in einer separaten Entwicklung eine kleine Anzahl kranker und verwundeter Palästinenser am Montag den Grenzübergang Rafah nach Ägypten überqueren, was eine begrenzte Wiedereröffnung nach mehr als 20 Monaten Schließung darstellt.
Der Bericht der Genfer Akademie zeichnet ein düsteres Bild der modernen Kriegsführung und hebt die weitverbreitete Missachtung des humanitären Völkerrechts hervor. Die Studie nannte nicht, welche der 23 Konflikte die gravierendsten waren.
Im Nahen Osten erlebte der Grenzübergang Rafah zwischen Gaza und Ägypten eine begrenzte Wiedereröffnung, wobei einer kleinen Anzahl von Palästinensern erlaubt wurde, sich in Ägypten medizinisch behandeln zu lassen. Nach Angaben ägyptischer Beamter wurden am Montag etwa 150 Personen erwartet, die Gaza verlassen, und 50, die einreisen würden. Reuters berichtete jedoch, dass Israel bis zum Abend nur 12 Palästinensern die Überquerung erlaubt hatte. Der Übergang war seit über 20 Monaten weitgehend geschlossen.
Anderswo, in Niger, sollen russische Streitkräfte bei der Abwehr eines Angriffs geholfen haben, der von der bewaffneten Gruppe ISIL (ISIS) auf den Hauptflughafen in Niamey in der vergangenen Woche verübt wurde. Das russische Außenministerium erklärte am Montag, dass der Angriff durch die gemeinsamen Bemühungen des Afrikakorps des russischen Verteidigungsministeriums und der nigerianischen Streitkräfte abgewehrt wurde.
In Osteuropa setzte sich der Krieg zwischen Russland und der Ukraine fort, wobei Kiew am frühen Dienstagmorgen angegriffen wurde. Tymur Tkachenko, Leiter der Militärverwaltung der Stadt, berichtete über Schäden an mehreren Wohnhäusern und einer Bildungseinrichtung. Reuters berichtete von lauten Explosionen in der Stadt. Nachrichtenagenturen zufolge wurden ein Vater und ein Sohn getötet, und zwei Kinder und ihre Mutter wurden verletzt.
Madagaskar befindet sich ebenfalls in einer Krise, da der tropische Wirbelsturm Fytia fast 30.000 Menschen betroffen und mindestens drei getötet hat. Maggie Shopova und Ed Walton von Met Desk berichteten, dass der Sturm, der erste tropische Sturm der Saison auf der Insel, möglicherweise 150 mm Regen bringen könnte, und es wird geschätzt, dass in den kommenden Tagen mehr als 40.000 Häuser überflutet werden könnten.
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