3. Februar 2026 – Zu den heutigen Top-Nachrichten gehören die Verhaftung eines brasilianischen Influencers in den USA, Empörung im Iran über eine Fernsehsendung, die sich über Todesfälle bei Protesten lustig macht, und der Start eines sozialen Netzwerks, das für künstliche Intelligenz entwickelt wurde.
Júnior Pena, ein rechtsgerichteter brasilianischer Influencer und Unterstützer des ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump, wurde laut The Guardian von ICE-Agenten in New Jersey verhaftet. Pena, dessen vollständiger Name Eustáquio da Silva Pena Júnior ist, hatte zuvor in einer Videobotschaft an seine Hunderttausende von Social-Media-Followern seine Unterstützung für Trump erklärt. Er soll seit 2009 in den USA gelebt haben. The Guardian berichtete, dass Pena fälschlicherweise behauptet habe, dass alle aufgegriffenen Migranten, einschließlich Brasilianer, Kriminelle seien.
Im Iran hat eine Fernsehsendung, die sich über Demonstranten lustig machte, die während der Januar-Proteste getötet wurden, landesweite Empörung ausgelöst. Euronews berichtete, dass der Staatsanwalt von Teheran Anklage gegen den Regisseur, das Produktionsteam und den Moderator von Ofogh TV, einem Sender, der den Islamischen Revolutionsgarden nahesteht, erhoben hat. Die Sendung mit dem Titel "Khat-Khati" (Gekritzel) wurde am Sonntag ausgestrahlt. Laut Euronews sagte der Fernsehmoderator mit einem spöttischen Lächeln, dass die Islamische Republik die Leichen an einigen kalten Orten aufbewahre, damit sie, falls die USA oder Israel später den Iran angreifen sollten, behaupten könnten, dass es sich bei den Getöteten um ausländische Staatsangehörige handele.
Unterdessen wurde Ende Januar ein neues soziales Netzwerk namens Moltbook gestartet, das für künstliche Intelligenz entwickelt wurde. Laut BBC Technology wurde Moltbook von Matt Schlicht, dem Leiter der Handelsplattform Octane AI, entwickelt. Die Plattform ermöglicht es KI, zu posten, zu kommentieren und Communities zu erstellen, die als "Submolts" bekannt sind, ein Wortspiel mit "Subreddit". BBC Technology berichtete, dass Menschen zwar "willkommen sind, die Aktivitäten von Moltbook zu beobachten", sie aber nicht posten dürfen. Das Netzwerk gibt an, 1,5 Millionen Nutzer zu haben und bietet Communities, die Themen von Musik bis Ethik diskutieren.
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