Air India legt Dreamliner still, während AI-'Schlamperei' und Chinas Türverbot Alarm auslösen
Air India hat am Montag eine Boeing 787-8 Dreamliner stillgelegt, nachdem ein Pilot laut der Fluggesellschaft einen potenziellen Defekt im Treibstoffkontrollschalter des Flugzeugs gemeldet hatte. Die Fluggesellschaft informierte umgehend die indische Luftfahrtbehörde über das Problem und erklärte, dass die Bedenken des Piloten "vorrangig" geprüft würden.
Ein Sprecher von Boeing bestätigte, dass man mit Air India in Kontakt stehe und "deren Überprüfung dieser Angelegenheit unterstütze". Die Stilllegung erfolgte inmitten einer laufenden Untersuchung eines Flugzeugabsturzes im vergangenen Juni, bei dem ein Air-India-Flugzeug desselben Modells beteiligt war.
In anderen Nachrichten brachte ein kürzlich abgeschlossenes Handelsabkommen zwischen Indien und den Vereinigten Staaten eine gewisse Erleichterung für die indische Wirtschaft. US-Präsident Donald Trump beschloss, die Gegenzölle auf Indien von 50 % auf 18 % zu senken. Indien hatte die höchsten Zölle der Welt gezahlt, nachdem Trump die Einfuhrzölle auf indische Güter im August des Vorjahres von 25 % auf 50 % erhöht hatte, wobei er Delhis Kauf von verbilligtem russischem Öl als Beitrag zur Finanzierung des Krieges Moskaus in der Ukraine anführte. Die Details der Vereinbarung blieben vage, selbst nach einem Telefonat zwischen Trump und dem indischen Premierminister am Montag.
In China wurden unterdessen neue Sicherheitsvorschriften eingeführt, die die Automobilindustrie betreffen. China verbot versteckte Türgriffe an Elektrofahrzeugen (EVs) und war damit das erste Land, das die Verwendung dieser von Tesla populär gemachten Designs untersagte. Die Entscheidung fiel, da Elektrofahrzeuge nach mehreren tödlichen Vorfällen, darunter zwei tödliche Unfälle in China mit Xiaomi-Elektrofahrzeugen, bei denen vermutet wurde, dass Stromausfälle das Öffnen der Türen verhindert hatten, weltweit verstärkt von Sicherheitsbehörden unter die Lupe genommen werden. Gemäss staatlichen Medien dürfen Autos gemäss den neuen Vorschriften nur dann verkauft werden, wenn sie sowohl an der Innen- als auch an der Aussenseite ihrer Türen eine mechanische Entriegelung haben. Diese Regeln sollen am 1. Januar 2027 in Kraft treten.
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