Epstein-Akten veröffentlicht, enthüllen Verbindungen der Tech-Elite; Italienische Engelsrestaurierung löst Untersuchung aus
Das Justizministerium hat etwa 3,5 Millionen Seiten an Akten im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein freigegeben, die laut Wired Verbindungen zu zahlreichen Persönlichkeiten der Tech-Branche aufdecken. Gleichzeitig löste in Italien die Restaurierung eines Kirchenengels, der Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ähnelt, Untersuchungen des Kulturministeriums und der Diözese Rom aus, wie Euronews berichtete.
Die Epstein-Akten, die als Reaktion auf den Epstein Files Transparency Act vom 19. November 2025 veröffentlicht wurden, detaillieren Epsteins umfangreiches Netzwerk, insbesondere im Silicon Valley, wie Wired berichtete. Peter Thiel, der milliardenschwere Risikokapitalgeber, tauchte über 2.200 Mal in den Akten auf, was seine fortgesetzten Interaktionen mit Epstein auch nach dem Schuldbekenntnis von 2008 belegt, so Wired. Die Akten zeigten, dass Thiel zwischen 2014 und 2017 mehrere Treffen mit Epstein vereinbarte, berichtete Wired. Während einige Tech-Figuren, wie Microsoft-Mitbegründer Bill Gates, schon lange mit Epstein in Verbindung gebracht wurden, hatten andere, wie Elon Musk, vor der Veröffentlichung weniger etablierte Verbindungen, so Wired.
Brett Ratner, Regisseur des Films "Melania", bestritt eine persönliche Beziehung zu Jeffrey Epstein, nachdem ein Foto der beiden Männer zusammen in den veröffentlichten Dokumenten aufgetaucht war, wie Variety berichtete. Ratner erklärte, er sei vor etwa 20 Jahren mit seiner Verlobten auf einer Veranstaltung gewesen, als das Foto aufgenommen wurde, so Variety. "Vor etwa 20 Jahren hatte ich eine Freundin, ich war in sie verliebt, wir waren verlobt, sie war meine Verlobte, wir gingen zu einer Veranstaltung und wir saßen neben ihm", sagte Ratner laut Variety.
In der Zwischenzeit geriet in Italien die Basilika San Lorenzo in Lucina in Rom in den Mittelpunkt einer Kontroverse, nachdem die Restaurierung einer Engelsfigur zu einer frappierenden Ähnlichkeit mit Ministerpräsidentin Giorgia Meloni geführt hatte, wie Euronews berichtete. Die Diözese Rom und das italienische Kulturministerium leiteten separate Untersuchungen der Renovierungsarbeiten ein, berichtete Euronews. Laut Euronews wurde die Ähnlichkeit festgestellt, nachdem Fotos des Engels in italienischen Zeitungen veröffentlicht worden waren.
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