Internationale Nachrichten-Update: 3. Februar 2026
Am 2. Februar 2026 ereigneten sich weltweit mehrere bedeutende Ereignisse, von kulturellen Feierlichkeiten in Brasilien über erneute Konflikte in der Ukraine bis hin zu politischem Aktivismus in Bezug auf den Iran.
In Rio de Janeiro, Brasilien, versammelten sich Tausende von Menschen an einem Strand, um Yemanjá, die afro-brasilianische Göttin des Meeres, zu ehren, wie Euronews berichtete. Die jährliche Zeremonie, oft als "Brasiliens wildeste Wunschbrunnen-Party" bezeichnet, zog Anhänger in Weiß gekleidet an, die im Rhythmus der Trommeln ins Meer stiegen. Blumen und kleine Opfergaben wurden ins Wasser getragen, während Gebete für Wohlbefinden, Schutz und Harmonie gesprochen wurden. Yemanjá ist eine Schlüsselfigur in Candomblé und Umbanda.
Unterdessen wurde der Rafah-Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten teilweise wieder geöffnet, was nach monatelangem Druck begrenzte medizinische Evakuierungen und Familienrückführungen ermöglichte, berichtete Euronews. Im Nasser-Krankenhaus in Khan Younis kam es zu emotionalen Wiedervereinigungen, als Familien mit Verwandten zusammenkamen, die Monate zuvor zur medizinischen Behandlung gereist waren. Ägyptische Beamte gaben an, dass voraussichtlich etwa 150 Menschen Gaza verlassen und etwa 50 am ersten Tag einreisen würden, wobei strenge Beschränkungen gelten. Krankenwagen transportierten kranke und verletzte Patienten nach Ägypten, wo vor der Weiterverlegung eine medizinische Untersuchung durchgeführt wurde.
In der Ukraine suchten Einwohner von Kiew in U-Bahn-Stationen Schutz, als russische Luftangriffe über Nacht wieder aufgenommen wurden und eine kurze Pause beendeten, so Euronews. Bei den stundenlangen Angriffen wurden mindestens drei Menschen verletzt. Das U-Bahn-Netz aus der Sowjetzeit dient seit langem als Zivilschutzbunker, wobei die Bahnsteige während schwerer Bombardierungen Schlafplätze und Zugang zu Wasser und Toiletten bieten. Die Pause der Luftangriffe war von Washington und Moskau vereinbart worden.
Anderswo zielen Iraner in der Diaspora auf die Kinder der iranischen Führungselite ab, von denen viele im Ausland in Saus und Braus leben, und fordern deren Ausweisung, berichtete NPR. Laut NPR versuchen diese Aktivisten, die herrschende Elite zu bestrafen, indem sie es auf ihre Familienmitglieder abgesehen haben.
In den Vereinigten Staaten hat die Veröffentlichung von Melania Trumps Memoiren aus dem Jahr 2024 Aufmerksamkeit erregt, insbesondere bei engagierten Fans. Wired berichtete über die "Melania"-Superfans, die am Eröffnungswochenende auftauchten. Die Memoiren beginnen mit ihrer Einwanderung nach Amerika als 26-jähriges Model aus Slowenien. Zehn Jahre später wurde sie amerikanische Staatsbürgerin. "Und meine persönlichen Erfahrungen mit den Schwierigkeiten des Einwanderungsprozesses haben mir die Augen für die Schwierigkeiten geöffnet, mit denen alle konfrontiert sind, die US-Bürger werden wollen", schreibt sie laut Wired in ihren Memoiren.
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