Neue Epstein-Akten lösen Reaktionen von Trump, Clintons und Jon Stewart aus
Eine neue Veröffentlichung von etwa 3 Millionen Dokumenten im Zusammenhang mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hat eine Welle von Reaktionen ausgelöst, darunter eine Androhung rechtlicher Schritte durch den ehemaligen Präsidenten Donald Trump, die Zustimmung von Bill und Hillary Clinton, vor dem Kongress auszusagen, und eine humorvolle Reaktion des Komikers Jon Stewart. Das Justizministerium veröffentlichte die Akten am Freitag, den 2. Februar 2026, wie Vox berichtete.
Der ehemalige Präsident Trump drohte mit einer Klage gegen Trevor Noah, den Moderator der 68. Grammy Awards, wegen eines Witzes, den Noah während der Zeremonie am Sonntagabend gemacht hatte, wie Time berichtete. Noah, der ehemalige Moderator von "The Daily Show", hatte fälschlicherweise behauptet, Trump und Bill Clinton hätten Zeit auf Epstein Island verbracht. "Noah sagte fälschlicherweise über mich, dass Donald Trump und Bill Clinton Zeit auf Epstein Island verbracht hätten. Falsch", erklärte Trump. "Ich kann nicht für Bill sprechen, aber ich war noch nie auf Epstein Island oder in dessen Nähe, und bis zu dieser falschen und diffamierenden Aussage heute Abend wurde mir noch nie vorgeworfen, dort gewesen zu sein, nicht einmal von den Fake News Media." Trump fügte hinzu: "Noah, ein totaler Versager, sollte seine Fakten besser in Ordnung bringen, und zwar schnell. Es sieht so aus, als würde ich meine Anwälte schicken, um diesen armen, erbärmlichen, talentlosen Dummkopf von einem M.C. zu verklagen, und zwar für viel Geld. Mach dich bereit, Noah, ich komme."
Unterdessen teilten die Anwälte des ehemaligen Präsidenten Bill Clinton und der ehemaligen Außenministerin Hillary Clinton dem House Oversight Committee mit, dass ihre Mandanten zugestimmt hätten, in der Untersuchung des Ausschusses zu Jeffrey Epstein auszusagen, wie Time berichtete. Die Clintons hatten zuvor behauptet, die Untersuchung sei ein politisch motivierter Versuch, von Präsident Trumps Verbindungen zu Epstein und dem Umgang des Justizministeriums mit den dazugehörigen Dokumenten abzulenken. Die Zusage, an einvernehmlich vereinbarten Terminen zu Vernehmungen zu erscheinen, wurde in einer E-Mail an den Vorsitzenden des Ausschusses, Rep. James Comer (R-Ky.), am Montagabend mitgeteilt, wie die New York Times berichtete.
Der Komiker Jon Stewart ging in der Montagsausgabe von "The Daily Show" auf das Auftauchen seines eigenen Namens in den Epstein-Akten ein, wie Variety berichtete. Stewart reagierte mit Humor und erklärte: "Um der Geschichte zuvorzukommen, bin ich natürlich auch in den Akten."
Die jüngste Veröffentlichung der Epstein-Akten hat das öffentliche Interesse an dem Fall und seinen Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten neu entfacht. Es wird erwartet, dass der House Oversight Committee in den kommenden Wochen Vernehmungen mit den Clintons ansetzen wird. Die mögliche Klage von Trump gegen Noah bleibt abzuwarten.
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