Brasilianischer Influencer nach Unterstützung von US-Einwanderungsrazzien von ICE verhaftet
Ein rechtsgerichteter brasilianischer Influencer, Júnior Pena, wurde laut The Guardian von Beamten der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) in New Jersey verhaftet. Pena, mit vollem Namen Eustáquio da Silva Pena Júnior, soll sich seit 2009 in den USA aufgehalten und kürzlich in einer Videobotschaft an seine Hunderttausende von Social-Media-Followern seine Unterstützung für den ehemaligen Präsidenten Donald Trump erklärt haben.
Laut The Guardian hatte Pena fälschlicherweise behauptet, dass die zusammengetriebenen Migranten, darunter auch Brasilianer, alle Kriminelle seien.
Es kamen auch Nachrichten über die Pläne des Al Jazeera Media Network zur Anpassung an das digitale Zeitalter auf. Laut Al Jazeera erklärte Generaldirektor Sheikh Nasser bin Faisal bin Khalifa Al Thani, dass der Journalismus in einer Zeit, in der die Technologie, gesteuert von algorithmischen Systemen, neue Formen der Polarisierung befeuert hat, eine erneuerte Bedeutung erlangt hat. Er fügte hinzu, dass das in Doha ansässige Netzwerk seine Rolle und seinen Zweck im digitalen Zeitalter überprüfen wolle. "Algorithmische Systeme, auf Aufmerksamkeit basierende Wirtschaftsmodelle und sofortige Interaktion haben neue Formen der Polarisierung befeuert und die Spaltung anstelle des Dialogs vertieft. Sie haben Echokammern gebaut, in denen Menschen abgeschnitten leben", sagte Al Thani laut Al Jazeera.
Unterdessen hat sich das Verhältnis der Vereinigten Staaten zu den kurdischen Kräften in Syrien Berichten zufolge verändert. Laut Al Jazeera übermittelten die USA Syriens Kurden letzten Monat während gewaltsamer Zusammenstöße zwischen kurdischen Kräften und der syrischen Armee eine "verheerende Botschaft", die signalisierte, dass ihre Partnerschaft mit Washington abgelaufen sei. "Dies war nicht nur eine Aussage über veränderte Prioritäten – es war ein klares Signal, dass sich die USA auf die Seite von Damaskus stellten und die Kurden in ihrem verwundbarsten Moment im Stich ließen", berichtete Al Jazeera.
Al Jazeera berichtete auch über die schwierigen Bedingungen, mit denen Vertriebene in einem Lager im Sudan konfrontiert sind, wo Kürzungen der Mittel die Herausforderungen für neue Bewohner verschärfen.
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